Lokalsport

Handball-Badenliga St. Leon/Reilingen gegen Neuenbürg im Pech

Gute Leistung wird wieder nicht belohnt

Fast schon im selben Strickmuster wie viele der letzten Spiele verlief auch die Begegnung gegen den Tabellenführer TV Neuenbürg für die HSG St. Leon/Reilingen. Sie musste einem frühen Rückstand hinterherlaufen, schaffte den Anschluss, aber das letzte Quäntchen fehlte dann auch diesmal bei der 23:29-Niederlage.

Der TVN stellte sich keineswegs als Übermannschaft dar. Zwar sah man ab und an eine gewisse Spielqualität, doch besonders in der zweiten Hälfte stand dem das HSG-Team nicht nach. Vor allem aber in der ersten Viertelstunde fanden die Gastgeber keine echte Einstellung, die Abwehr wirkte zu nachlässig und auch das Rückzugsverhalten war mangelhaft. Gerade im Umschalten von Abwehr auf Angriff erwiesen sich die Gäste als dominant. Sie gingen nach jedem Fehler der HSG sofort konsequent in den Gegenstoß und kamen hiermit zu einfachen Toren.

Die HSG brauchte sehr lange, um zu einem konstruktiven, effektiven Spiel zu kommen. Erst nach einem 4:8- und 4:11-Rückstand und einer Auszeit wachte sie auf und war in Abwehr und Angriff präsenter. Wesentlich interessanter und attraktiver verlief der zweite Abschnitt. Als nämlich das nun deutlich konzentrierter auftretende HSG-Team dem Gegner mehr und mehr auf die Pelle rückte und drauf und dran war, das Spiel zu kippen. Doch wie bereits im ersten Durchgang, als jeder Abpraller in den Händen des Gegners landete, verhinderten einige unglückliche Aktionen die Wende.

Zehn Holztreffer

Überhaupt hatte die HSG auch diesmal das Glück nicht auf ihrer Seite. Sage und schreibe zehn Pfosten- oder Lattentreffer standen zu Buche. Und als der Tabellenführer dann gewaltig wackelte, fehlte der HSG der letzte Punch, um doch noch das Spiel zu kippen. Die 23:29-Niederlage fiel dann auch viel zu hoch aus, spielte die HSG doch im zweiten Durchgang auf demselben Niveau wie der TVN.

Co-Trainer Lansche meinte: "Schade, wir haben ein gutes Spiel in der zweiten Halbzeit gezeigt, was wieder nicht belohnt wurde. Die Aufholjagd hat zu viel Kraft gekostet, so dass gegen Spielende die Konzentration etwas fehlte. Aber wir haben gezeigt, dass wir es können."

HSG: Gabrys, Jacobs; Lechner (1), Schmitt (1), Rausch, Antl, Krepper (6), Becker, Y. Benetti, Scholl (5), Kikillus 5, Decker (3/2), J. Menger (2). krau

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