Lokalsport

Duathlon Dem Starter der ASG Tria Hockenheim machen bei der Powerman-Weltmeisterschaft in der Schweiz Höhenmeter zu schaffen

Henning Rudolph wieder „nur“ Vierter

Archivartikel

Wie schon bei den Deutschen Meisterschaften als auch bei den Europameisterschaften kam der für die ASG Tria Hockenheim startende Henning Rudolph auch bei der Powerman Duathlon-Weltmeisterschaft über die Langdistanz (10 Kilometer Laufen, 150 Kilometer Radfahren und nochmals 30 Kilometer Laufen) im schweizerischen Zofingen in der Altersklasse M55 nicht über den undankbaren vierten Rang hinaus.

Dabei ging der Plan des Reilingers, beim härtesten Duathlon der Welt unter 8:30 Stunden die Finishleine zu überqueren, in 8:22,05 Stunden mehr als auf. „Die Höhenmeter beim Laufen haben meine Oberschenkelmuskulatur zerstört und jeder Schritt selbst im Flachen war von Schmerzen begleitet“, war der 56-Jährige mit seiner Leistung aber dennoch sehr zufrieden.

Gleich mal zwölf Prozent Steigung

Die Rahmenbedingungen waren für die über 1200 Starter aus 37 Nationen mit 16 Grad nahezu optimal. Nach dem Start der zwei Runden über zehn Kilometer ging es gleich mal mit zwölf Prozent Steigung 100 Höhenmeter nach oben. Der sehr gut vorbereitete Rudolph lief auf Rang sechs liegend nach 43,35 Minuten in die erste Wechselzone. Mit der schnellsten Wechselzeit (1,04 Minuten) machte sich der im deutschen Nationaltrikot startende Reilinger auf 150 Kilometer langer Radstrecke mit insgesamt 1700 Höhenmetern auf die Verfolgung. Der ASG-Mann ließ die Engländer Chris Cook und Graham Johnston stehen und bog nach 4:48,03 Stunden auf Rang vier in die zweite Wechselzone ein.

Mit dem erneut schnellsten Wechsel (1,44 Minuten) lag Rudolph nur noch knapp eine Minute hinter dem Österreicher Günter Mader. Den musste der 56-Jährige am Ende der zweiten Runde ziehen lassen und wurde zudem noch vom hinten heranstürmenden Engländer Graham Johnston überholt.

So hieß es nun für den Reilinger mit Anstand und einem Lächeln die finale dritte Runde nach 2:47,38 Stunden zu meistern, wo ihm sein Sohn Björn durch seine permanente Motivation und teilweise Begleitung auf der Laufstrecke sehr geholfen hat. „Das war mein bisher härtester Wettkampf, deutlich anspruchsvoller als die bisherigen Ironmans“, zog ein Rudolph ein positives Fazit. cry

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