Lokalsport

2. Handball-Bundesliga Frauen Auf die noch ungeschlagenen Kurpfalz-Bären wartet morgen das nächste schwere Heimspiel

Herrenberg ist eine harte Nuss

Nach einer Woche Pause geht es für die Ketscher Kurpfalz-Bären mit einem Heimspiel weiter. Gegner des noch ungeschlagenen Handball-Zweitligisten ist morgen die SG H2Ku Herrenberg.

Die SG hat in dieser Saison wechselhafte Leistungen gezeigt. Nach einem Sieg in Bremen (27:26) gab es zuletzt eine unerwartete 20:21-Niederlage gegen die Füchse Berlin. Immerhin belegt das im Umbruch befindliche Team mit 7:7 Punkten einen guten Mittelfeldplatz. Kopf der Mannschaft ist die erst 18-jährige Junioren-Nationalspielerin Lea Neubrander, die in der Torschützenliste einen sehr beachtlichen zweiten Rang einnimmt. Ihr gelangen bislang 64 Tore, was einen Schnitt von über neun Treffern bedeutet.

Die Ketscher Trainerin Katrin Schneider will das Wort vom Angstgegner nicht in den Mund nehmen. Tatsache aber ist, dass die Bären-Ladies in den vergangenen zwei Spielzeiten kein einziges Erfolgserlebnis gegen die „Kuties“ hatten: „Das wird kein Spaziergang.“ Nach der starken und mannschaftlich sehr geschlossenen Leistung in Gedern/Nidda macht Schneider aber klar, dass diesmal der Bann gebrochen werden soll: „Dis bisherigen Spiele haben gezeigt, wie wichtig es für uns ist, mit der richtigen kämpferischen Einstellung auf die Platte zu gehen. Gegen Herrenberg erwarte ich eine enge Partie, in der wir bis zum Schluss gefordert sein werden.“

Im Lager der Bären herrscht nach sieben Erfolgen in der 2. Bundesliga der Frauen eine gute Stimmung, ohne dass irgendein Grund für eine überhebliche oder nachlässige Einstellung zu sehen ist. Die beiden sportlichen Leiter sehen im vorbildlichen Teamgeist das Fundament für die Siegesserie. Der Sportliche Leiter Robert Becker meint: „Kate Schneider gibt allen Spielerinnen Einsatzzeiten, so dass alle um ihre Position kämpfen müssen.“ Und Tom Löbich betont die taktische Variationsbreite: „Wir können schnell und gezielt auf die jeweiligen Spielsituationen reagieren und sind nicht von einigen Starspielerinnen abhängig. Das macht es unseren Gegnern schwer, uns auszurechnen.“ zg

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