Lokalsport

Fußball-Landesliga TSG Eintracht Plankstadt setzt sich dank seiner beiden Protagonisten mit 3:1 gegen Brühl durch

Herrmann und Badalak im Duett

Archivartikel

Im Spiel Derby der Fußball-Landesliga war der FV Brühl gestern bei der TSG Eintracht Plankstadt klar das schwächere Team und verlor auch folgrichtig mit 1:3 (0:0). Besonders im ersten Spielabschnitt bekamen die Zuschauer Magerkost geboten – entsprechend dem Tabellenplatz, den beide Mannschaften derzeit in den unteren Tabellenregionen einnehmen.

Savas Badalak, der an vorderster Front spielen musste, bot sich die erste Chance des Spiels (15.). Alexander Cermak schoss in aussichtsreicher Position dem TSG-Eintracht- Torwart Giovanni Vitali in die Arme (25.). Abermals war es der beste Mann auf dem Platz, Savas Badalak, der für einen weiteren Lichtblick im Spiel des Gastgebers sorgte, aber beim Abschluss nicht das nötige Glück hatte (25.).

Kein Elfmeter für den FVB

Die Brühler Bank forderte einen Elfmeter, als Tim Heene von Ali Hanbas grenzwertig im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Die Pfeife des gut leitenden Schiedsrichters Raphael Kastner blieb jedoch stumm (40.). Kurz vor dem Seitenwechsel hatte der FVB Pech, als ein Schuss von Heene von Siar Cakmak per Kopf aus der Gefahrenzone befördert wurde (42.).

Auch nach den Seitenwechsel boten beide Mannschaften Fußball, der keinen so richtig vom Hocker riss. Abspielfehler waren besonders auf Brühler Seite an der Tagesordnung. FVB-Trainer Volker Zimmemann versuchte vergebens, von außen einzuwirken, die auch in der Folgezeit ihren Stiefel weiter herunterspielten. Nichts erinnerte an die gute Leistung, die die Zimmermann-Truppe in den vergangenen drei ungeschlagenen Begegnungen noch an den Tag gelegt hatten.

Plankstadt münzte die Schwäche der Gäste dann auch in Tore um. Das Trainergespann Pierre Banek und Moses Kopotz wechselte mit Christian Herrmann in der 62. Minute den Sieg ein, denn von da an ging beim Gastgeber die Post ab. Als nach einem Abwehrfehler von Can Aydingülü dem Brühler Keeper Deniz Tanyeri keine andere Wahl blieb, als Badalak am Torschuss zu hindern und dies nicht gerade auf die feine englische Art erledigte, zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Hermann verwandelt den Strafstoß sicher zur 1:0-Führung (67.)

Plankstadt übernahm jetzt immer mehr das Heft in die Hand und Herrmann hätte bereits für eine Vorentscheidung sorgen müssen, als er auf Pass von Johannes Gaa die Kugel aus nächster Entfernung über das FVB-Tor hämmerte (70.) Wenig später machte er es besser, als er mustergültig Badalak bediente, der dann nur noch den Ball über die Linie drücken musste (81.). Auch das 3:0 ging auf das Konto von Badalak ((90.). Der Anschlusstreffer von Aydingülü, war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Während im Plankstadter Lager eitler Sonnenschein herrschte, schlichen sich die Brühler Spieler mit hängenden Köpfen vom Platz. „Das war eine unterirdische Leistung, die meine Mannschaft heute geboten hat, da gibt es nichts zu beschönigen“, resümiert der sichtlich enttäuschte FVB-Coach.

„Wir waren galliger und haben den Sieg unbedingt gewollt. Anhand unserer Spielanteile war er auch verdient“, freute sich Pierre Banek nach dem Schlusspfiff.

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