Lokalsport

Handball-A-Jugend-Bundesliga 27:26 gegen Wallau/Massenheim

HG-Nachwuchs bejubelt seinen ersten Triumph

Endlich ist er da! Die HG Oftersheim/Schwetzingen durfte ihren ersten Sieg in der A-Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) feiern. Mit 27:26 (13:17) gewann sie eher unerwartet und hauchdünn bei der SG Wallau/Massenheim. Schließlich hatte Kapitän Julian Hörner, der letzte Saison selbst neben seinen Badenliga-Einsätzen bei Oftersheim/Schwetzingen auch JBLH-Spiele für Wallau/Massenheim bestritt, im Vorfeld bemerkt: „Die SG hat zwar altersbedingt ein paar gute Spieler im Vergleich zur letzten Saison verloren, aber sie spielt immer noch sehr stark.“

Es war eine Begegnung, die sich grob in unterschiedlich lange Phasen gliedern lässt. Einem starken Auftakt der Hessen (5:1), einer Aufholjagd (6:5) und einem ausgeglichenen Verlauf, der bis kurz vor der Pause anhielt (13:13), folgte in Überzahl ein kleiner Einbruch der Gäste, den der Hausherr mit vier schnellen Toren bestrafte. Nach der Pause wurde das Manko durch zwei Siebenmetertreffer von Julian Hörner (100 Prozent Trefferquote vom Strafwurfstrich) und einem Tor von Bastian Schleidweiler wieder korrigiert. Doch eine Weile dauerte es noch bis zum nächsten Gleichstand (21:21/45.), bevor Alexander Zemella eine Führung herstellte, die die Kurpfälzer in einer Zitterpartie ohnegleichen bis zum Ende nicht mehr abgaben. Das Siegtor setzte Steven Beck schon mehr als anderthalb Minuten vor dem Abpfiff, postwendend folgte der SG-Anschlusstreffer, im Gegenzug der zu frühe nicht einschlagende HG-Wurf. In der finalen Zeigerumdrehung berannte Wallau/Massenheim stürmisch das HG-Tor, sammelte sich noch einmal zur Beratung, brachte den siebten Feldspieler, aber die Oftersheim/Schwetzinger Defensive hielt stand. Doch es gab noch einen direkten Freiwurf nach Spielzeitende, der allerdings dann von Keeper Adrian Cule souverän abgewehrt wurde.

„Die ersten sieben Minuten haben wir leider wieder verschlafen“, bekannte Trainer Daniel Müller, freute sich aber über die zunehmende Sicherheit seiner Leute in der Deckung. „Julian hat das Spiel gut gesteuert und Steven hat Wallau durch seine Dynamik immer Probleme bereitet“, hob der Coach zwei seiner Führungsspieler im Angriff heraus. Hinten boten die beiden mit Jacob Clarius und Jonas Hideg einen gut harmonierenden Verteidigungsblock. Aber ein Lob ging auch an das komplette Team: „Ich bin richtig stolz, wie wir uns zweimal wieder zurück gekämpft haben. Jeder Spieler hat sein Teil dazu beigetragen.“ mj

HG: Steinbach, Cule; J. Hörner (9/5), Hideg (1), Zecevic, Schiller, Schleidweiler (3), Beck (6), Zemella (3), Brand (1), Kruse (1), B. Hörner (2), Clarius (1), Redmann.

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