Lokalsport

Handball Nordstadthalle bleibt trotz Hygienekonzept unbesetzt

HG spielt – vor leeren Rängen

Archivartikel

Das Heimspiel der HG Oftersheim/Schwetzingen in der 3. Handball-Liga gegen die SG Pforzheim/Eutingen findet am Samstag in der Nordstadthalle ohne Zuschauer statt. Das hat das HG-Führungsteam am Donnerstagvormittag entschieden. Obwohl sich ihr Hygienekonzept bewährt habe, kommt die HG damit angesichts weiter steigender Infektionszahlen und des ab Montag geltenden Teil-Lockdowns ihrer Verantwortung nach, die Kontakte schon jetzt soweit wie möglich einzuschränken, so das HG-Führungsteam.

Die Handballfans haben dennoch die Gelegenheit, die Partie live im Internet zu sehen. Unter sportdeutschland.tv wird sie am Samstag ab 19.30 Uhr übertragen. Die Kosten betragen 4,50 Euro. HG-Fans sollten beim Kauf des Tickets sicherstellen, dass sie die HG unterstützen.

Profi- oder Amateursport

Der für den Spielbetrieb der 3. Liga verantwortliche Deutsche Handball-Bund (DHB) hatte am Donnerstagmorgen mitgeteilt, dass die fürs Wochenende angesetzten Spiele stattfinden sollen. Für die danach geplanten Spiele sei zu klären, ob die 3. Liga als „Profi- oder Amateursport“ einzuordnen ist, informiert der DHB.

Würde die 3. Liga als Amateursport gelten – was zweifellos der Meinung der HG-Verantwortlichen entspricht – würden Trainings- und Spielbetrieb unter die Regelungen fallen, wie sie Bund und Länder am Mittwoch vereinbart haben. Danach wird der Amateursportbetrieb von Montag, 2. November, an bis vorerst Ende November eingestellt. Würde die 3. Liga zum Profisport erklärt, würden die Spiele wohl weiterhin stattfinden – allerdings ohne Zuschauer.

Nachwuchs in Quarantäne

Derweil musste das Spiel in der A-Jugend-Bundesliga Süd des HG-Nachwuchses im Spielplan mit „verlegt“ gekennzeichnet werden. Der Verdachtsfall in Konstanz, gegen den Oftersheim/Schwetzingen zuletzt antrat (27:28), hat sich erhärtet – der Corona-Test fiel „positiv“ aus. Die HG-Mannschaft befindet sich deshalb in vorsorglicher freiwilliger Quarantäne.

Es gab noch keine Einstufung, ob es sich um einen Kontakt ersten oder zweiten Grades handelt. In letzterem Fall ist keine Quarantäne mehr notwendig. mj

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional