Lokalsport

3. Handball-Liga Bei Oftersheim/Schwetzingen fällt nun auch noch Torwart Bauer aus

HG will Thema Perspektivteam leben

Archivartikel

Von der Drittliga-Partie in Hanau kehrten die Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen erfolglos zurück. Jetzt soll bei der dort benachbarten HSG Rodgau/Nieder-Roden der Spieß umgedreht werden, doch die Aufstellung für dieses Unterfangen wird sich zwangsweise erneut ändern. Nicht nur Alexander Sauer wird nach seinem Beinbruch in Hanau bis auf weiteres fehlen. Auch Torwart Lucas Bauer droht mit seinen Hüftproblemen längerfristig auszufallen. Marius Gabel und Maximilian Herb werden in nächster Zukunft den HG-Kasten bewachen.

„Lucas Bauer und Alexander Sauer sind nicht einfach so 1:1 zu ersetzen. Es ist aber auch klar, dass wir jetzt auf unsere jungen nachrückenden Spieler setzen“, erläutert HG-Trainer Holger Löhr. „Da bleiben wir unserer HG-Philosophie, unserer Linie treu, wir werden niemand Externes verpflichten, keine Schnellschüsse machen. Und dann müssen wir schauen, ob es in dieser Konstellation reicht.“ So soll jetzt David-Denny Hirsch aus dem „Perspektivteam“, wie die in der Badenliga angesiedelte HG II jetzt intern bezeichnet wird, in den Erstmannschaftskader hochgezogen werden. „Dort soll er mal Drittliga-Luft schnuppern. Wir wollen ihn auf Linksaußen und ihn der Deckung behutsam heranführen und weiter das Thema Perspektivteam leben, das ist ein wichtiger Baustein für uns.“ Torhüter Herb ist ohnehin schon integraler Bestandteil des Drittliga-Teams.

Egal ob mit oder ohne Hideg

Letztlich ist Löhr aber fast egal, wer aufläuft. „Auch wenn wir ohne Daniel Hideg spielen, muss jedem klar sein, muss jeder alles dafür geben, dass wir jeden Punkt für den Klassenerhalt sammeln wollen und müssen“, macht er die HG-Zielsetzung noch einmal deutlich. Ob Hideg am Samstag spielen wird, entscheidet sich wie immer recht kurzfristig. Sein Hauptverein, Bundesligist „Eulen“ Ludwigshafen, spielt aber diesmal nicht zeitgleich.

Der kommende Gastgeber ist für den HG-Trupp kein ganz so unbeschriebenes Blatt wie andere Gegner in dieser Staffel, da sie sich schon auf einem Turnier sahen. „Das ist eine spielstarke und gute Drittliga-Mannschaft“ urteilt Löhr, „die aus einer stabilen 6:0-Deckung heraus mit viel Kreuzungsbewegungen nach vorne drängt. Da müssen wir hinten kompakt stehen. Und wir sind auch als Trainerteam gefordert, die entsprechenden Stellräder zu finden und an ihnen zu drehen, damit unser Auftritt mit Erfolg belohnt wird.“

Die HSG, bei der im Rodgauer Stadtteil Nieder-Roden am Samstag um 19.30 Uh der Anpfiff ertönt, hat bislang erst eine Niederlage kassiert, und zwar vorletzte Woche im Derby bei der HSG Hanau, den Lokalvergleich gegen Bruchköbel zuletzt hat sie indes gewonnen. Laut eigenem Bekunden hat sie dabei keine Ausfälle zu beklagen. mj

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