Lokalsport

Handball-Verbandsliga HSV besiegt Walzbachtal 29:25 / Torhüter Sowden mit spektakulären Paraden

Hockenheim wird Favoritenrolle gerecht

Nur zwei Tage nach dem Benefizspiel gegen die „Eulen“, den Bundesligisten der TSG Friesenheim (wir berichteten), kehrte beim Handball-Verbandsligisten Hockenheimer SV wieder der Liga-Alltag ein. Die Mannschaft empfing die HSG Walzbachtal und hat die Chance genutzt, mit dem 29:25 (13:14)-Sieg auf den zweiten Tabellenplatz zu klettern.

Entsprechend waren die Vorgaben klar: Aus einer kompakten Deckung sollte schnell nach vorne gespielt werden. Das ist in der ersten Hälfte allerdings nur bedingt gelungen. Zu Spielbeginn legten die Gäste immer ein Tor vor, erst nach 13 Minuten erspielte sich der HSV eine Drei-Tore-Führung (9:6). Aber die Hausherren schafften es nicht, weiter nachzulegen – stattdessen glich die HSG, lautstark angefeuert durch ihre zahlreich mitgereisten Fans, wieder aus und lag bis zum Seitenwechsel mit einem Tor vorne (13:14).

Auch der zweite Durchgang begann zunächst ausgeglichen, dann aber stand die HSV-Abwehr deutlich kompakter und der inzwischen eingewechselte Robbie Sowden im Tor entschärfte einige Würfe mit zum Teil spektakulären Paraden.

So gelang es den Hockenheimer Handballern, durch sieben Treffer in Folge (dabei ein Hattrick von Denis Kalabic) das Spiel an sich zu reißen und für eine kleine Vorentscheidung (22:15/43.) zu sorgen.

Auszeit der Gäste verpufft

Selbst eine Auszeit von Gäste-Trainer Bernd Feldmann stoppte den Vorwärtsdrang der Hausherren nicht und die Mannen der Spielgemeinschaft aus dem TV Wössingen und dem TSV Jöhlingen schafften den Anschluss nicht mehr – beim Zwischenstand von 29:20 war „die Messe gelesen“ (54.). Erst als Kalabic dem einen oder anderen Leistungsträger seiner Mannschaft gegen Ende der Partie eine Verschnaufpause gönnte, betrieben die Gäste noch Ergebniskosmetik, am verdienten Sieg war aber nichts mehr zu rütteln.

Admir Kalabic zog ein Fazit: „Es war klar, dass es heute keine leichte Aufgabe werden würde. Aber in der Offensive haben wir es geschafft, dass von allen Positionen Torgefahr ausgegangen ist. Allein unsere Außenspieler haben zusammen zwölf Treffer erzielt. Das ist der Weg, den wir weitergehen müssen.“

HSV: Sowden, Wagner; Hoffmann (6), Kalabic (5), Ziegler (1), Anschütz, Kraut, Gubernatis (1), Powik, Hideg, Fink (7/3), Halilovic, Leibnitz (7), Schinke (2). sk

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