Lokalsport

Fußball-Verbandsliga SV 98 Schwetzingen bucht im Auswärtsspiel beim ASV Durlach drei eminent wichtige Punkte

Hocker umkurvt drei Gegenspieler und vollendet

Das war ein eminent wichtiger 0:3 (0:0)-Sieg, den der Fußball-Verbandsligist SV 98 Schwetzingen beim ASV Durlach erzielte. Sieht man sich einmal die Ergebnisse des 26. Spieltages an, dann haben die unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt, Neckarelz, Kirrlach und Bilfingen, alle ihre Spiele gewonnen. „Wenn wir das Spiel in Durlach vergeigt hätten, dann hätte es düster ausgesehen“, schnaufte Michael Köpper, der Trainer des SV 98, kräftig durch und freute sich diebisch nach den drei gewonnenen Punkten.

Unter der Woche hatte der Gastgeber seinen Cheftrainer Frank Hettrich entlassen. Die Begegnung begann dann auch mit einem Novum, denn dem Durlacher Ersatzcoach, Markus Zörrer, standen nach den Querelen im Verein nur zehn Spieler einschließlich Torwart zur Verfügung.

Makan vergibt Elfmeter

Der SV 98 nutzte in Hälfte eins die numerische Überzahl nicht aus, spielte zu pomadig. Als Jonathan Babari regelwidrig im Strafraum von den Beinen geholt wurde, legte sich Nils Makan das Spielgerät auf den Elfmeterpunkt. ASV-Keeper Denis Hofmann parierte (40.). „Ich habe der Mannschaft klar gemacht, dass wir im ersten Spielabschnitt einfach zu langsam gespielt haben und dass wir die Schlagzahl nun gewaltig erhöhen müssen“, fand Köppers Pausenpredigt offenbar Gehör, denn nach dem Seitenwechsel schaltete der SV 98 auf Angriffsmodus.

Der stark spielende Fabian Feigenbutz legte in den Lauf von Makan, der seinen Fauxpas mit seinem Treffer zum 0:1 wiedergutmachte (69.). Schwetzingens Youngster Patrick Hocker wollte in nichts nachstehen und erhöhte mit einem sehenswerten Schuss aus 16 Metern auf 0:2 (72.). Hocker krönte wenig später seine Leistung, als er einen Alleingang startete, dabei drei Gegenspieler einschließlich Torwart umkurvte und zum 0:3 einnetzte (76.). „Sicher hätten wir noch mehr für unser Torkonto tun müssen, denn es war ein Spiel auf ein Tor, in dem der Gegner nur mit zwei Freistößen aufwartete“, sagte Köpper. lof

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