Lokalsport

Handball-Badenliga Hochverdienter Punktgewinn in Birkenau

HSG kämpferisch auswärts gut drauf

Archivartikel

Handball-Badenligist HSG St. Leon/Reilingen präsentierte sich als mannschaftlich sehr geschlossene Einheit und sicherte sich beim 25:25 (14:12) einen seiner Meinung nach hochverdienten Punkt beim TSV Birkenau.

Gäste-Trainer Christopher Körner meinte nach dem Spiel: „Wir haben eine starke Teamleistung geboten mit einer stabilen Abwehr gegen einen spielstarken Gegner. Alle Mannschaftsteile haben hervorragend funktioniert. Es war insgesamt eine super Leistung und das Unentschieden war mehr als verdient.“

Den Sack nicht zugemacht

Aufgrund seines engagierten Auftritts hatte das HSG-Team ab dem 17:18 (42.) meist vorgelegt oder in Front gelegen, verpasste es jedoch in der Schlussphase, den Sack endgültig zuzumachen. Zumal zu diesem Zeitpunkt die Odenwälder schon stark dezimiert waren. Sascha Höhne war mit doppelter Zeitstrafe vom Platz geflogen (49.), ihm folgte Manuel Kümpel nach zu hartem Foul direkt auf die Tribüne und Stefan Dietrich war verletzungsbedingt außer Gefecht gesetzt. Und nach dem 22:22 sorgte Felix Scholl zweieinhalb Minuten vor Ultimo mit zwei blitzsauberen Treffern für eine scheinbare Vorentscheidung für die HSG. Doch durch zwei leicht vergebene Bälle (ein unvorbereiteter Abschluss und eine Fehlabgabe) brachte sich St. Leon/Reilingen selbst um den verdienten Lohn eines Erfolges. Im Endspurt des Herzschlagfinales glich der Hausherr durch Jonas Böhm und Philipp Kinscherf wieder aus, Janosch Menger legte für die HSG wieder vor. Jonas Böhm stellte dann den wohl gerechten Endstand her. Die Gäste verstanden es im letzten Angriff während verbleibender 30 Sekunden nicht, sich noch eine klare Torchance zu erspielen.

Insgesamt zeigten beide Teams ein flüssig angelegtes Angriffsspiel, wobei bei St. Leon/Reilingen die Mannschaftskombinationen überwogen, während Birkenau oftmals durch gekonnte Einzelleistungen zu seinen Toren kam.

„Angesichts der Ausfälle müssen wir uns noch über diesen Punkt freuen“, kommentierte TSV-Trainer Axel Buschsieper den Handball-Krimi. „Wir sind alle etwas down, denn wir wissen, dass wir es eigentlich besser können, waren in der ersten Halbzeit das klar bessere Team, haben aber unsere Chancen nicht genutzt.“

HSG: Gabrys, Jacobs; Bujdos (1), Rausch, Schmitt, Bahr, Y. Benetti, Fehringer, Manke (1), Decker (10/4), J. Menger (4), Kleinlagel (5), Scholl (4), J. Antl. krau

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