Lokalsport

Handball-Badenliga St. Leon/Reilingen unterliegt Primus knapp

HSG wie so oft im Pech

„Wenn du oben stehst, gewinnst du solche Spiele, wenn du unten stehst, verlierst du sie.“ Dieser Ausspruch trifft voll auf die äußerst unglückliche und unverdiente 24:25 (15:15)-Niederlage der HSG St. Leon/Reilingen gegen Handball-Badenliga-Tabellenführer SG Heddesheim zu.

Gegen den keineswegs überzeugenden, teilweise ideenlosen Favoriten zeigte das HSG-Team sowohl in spielerischer als vor allem auch in kämpferischer Hinsicht eine vollkommen ebenbürtige Leistung. Der Lohn hierfür blieb dem sehr engagiert aufspielenden Team allerdings verwehrt, als es in der dramatischen Schlussphase dreimal den Ausgleich oder sogar den Sieg vor Augen hatte, aber diese letzten Chancen nicht konsequent nutzte.

Von Abwehr dominiert

Schon in der Anfangsphase agierte sie sehr konzentriert und wirkte vor allem in der Defensive sehr beweglich und aufmerksam. Mit ihrer 5:1-Variante wurde versucht, den Rückraum der Gäste frühzeitig zu stören und deren Angriffsspiel zu unterbinden. Die SG wartete ebenfalls mit einer taktischen Variante im Defensivbereich auf, als sie mit einer offensiven 4:2-Formation vor allem den linken Rückraum der HSG etwas aus dem Spiel nehmen wollte.

Letztlich wurde die Partie von den zwei sehr stabilen Abwehrreihen dominiert, war aber auch durch das Wurfpech der HSG, geprägt. Das Trainerduo Christopher Körner und Andreas Rausch meinte dann auch: „Die Mannschaft hat super gespielt und gekämpft. Wir sind stolz auf sie, wir können ihr keinen Vorwurf machen. Leistung und Einstellung haben zu 100 Prozent gestimmt. Das berühmte Quäntchen Glück hat gefehlt.“

Nach 18:15 kam die SGH wieder besser ins Spiel. Vor allem das Spiel über den Kreis bereitete der HSG zusehends Probleme (18:18). Die Begegnung stand bis zur Endphase auf des Messers Schneide. Die Gäste legten zum 22:23 und 23:24 jeweils vor, was aber prompt egalisiert wurde. Das 24:24 (54.) läutete eine dramatische Schlussphase ein. Die HSG hatte nach Ballgewinnen die Chance zur Führung oder Ausgleich, vergab diese aber überhastet oder nervös und kassierte dazwischen den Siegtreffer von Philipp Badent (59.).

HSG: Gabrys, Jacobs; Bujdos (1) Rausch (3), Krepper, Schmitt (5), Becker, Kikillus (4), Manke (3), Decker (6/4), Menger (1), Scholl. krau

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