Lokalsport

Handball-Badenliga Plankstadt möchte seine Serie fortsetzen / St. Leon/Reilingen mit Heimspiel

HSG will sich auf Tugenden besinnen

Archivartikel

Doppelt darf in der Handball-Badenliga die HSG St. Leon/Reilingen ran. Nach ihrem Auftritt in Heddesheim kommt nun mit der SG Heidelsheim/Helmsheim ein weiterer Titelfavorit – zumindest nach den Umfragen vor Saisonstart – in den Harres. Der Gastgeber will sich dafür wieder auf seine Tugenden besinnen, ein konstruktives, dynamisches Angriffsspiel mit vielen Variationen, eine kompakte Abwehr und das schnelle Umschaltspiel nach vorne bei einer effektiveren Wurfausbeute. Die HG Oftersheim/Schwetzingen II unterzieht derweil Leutershausens Zweitvertretung einem Stresstest (Samstag, 18 Uhr) und die TSG Eintracht Plankstadt will ihre Serie gegen die TSG Wiesloch fortsetzen.

Kein Fehlstart erlaubt

Die HG sollte sich bei Leutershausen nicht noch einmal solch einen Fehlstart wie zuletzt gegen St. Leon/Reilingen erlauben. Denn in Hirschberg weiß man notfalls, einen Vorsprung zu verteidigen. Doch auch die SGL musste zuletzt mit der Niederlage in Viernheim leben. Deren Trainer Roger Grössl fordert deshalb mehr Aggressivität.“

Aber auch sein Gegenüber bemüht ein wenig den Rückblick: „Wir müssen wie früher unsere technischen Fehler im Vergleich zum HSG-Spiel minimieren.“ Allerdings hat Frederik Fehrenbach aktuell viele angeschlagene Spieler, von denen er noch nicht weiß, wer dann einsatzfähig sein wird. Außerdem warnt der HG-Coach: „Die SGL ist kein klassischer Aufsteiger, keine normale zweite Mannschaft. Da gibt es viele höherklassig erfahrene Spieler und eher weniger Nachwuchs.“

Plankstadt hat gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist, legte einen perfekten Saisonstart hin. Gegner Wiesloch hat nach dem Remis gegen Stutensee/Weingarten vielleicht etwas Druck, endlich doppelt punkten zu müssen. Trotzdem wird ein eingespielter Gegner erwartet. „Wiesloch hat eine gute Mannschaft, die sich über Jahre in der Liga bewiesen hat. Da müssen wir alles in die Waagschale werfen“ meint Coach Niels Eichhorn. Mit Blick auf das letzte Spiel fügt er hinzu: „Auf dieser Defensivleistung können wir aufbauen, das war wirklich stark. Im Angriff gilt es allerdings, noch eine klare Steigerung zu zeigen, da hat es doch gehapert.“ mj/zg

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