Lokalsport

Handball-Badenliga St. Leon/Reilingen muss 21:33 hinnehmen

HSG zu Hause fast vorgeführt

Archivartikel

Eine bittere 21:33 (12:15)- Heimniederlage musste das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim hinnehmen, die ursprünglich wie der Gegner vom letzten Donnerstag, die SG Heddesheim, zum Favoritenkreis der Badenliga zählt. Diesen zwei schweren Spielen innerhalb von vier Tagen musste der Hausherr wohl Tribut zollen. „Wir müssen aus der letzten Niederlage die richtigen Schlüsse ziehen und wieder variabler spielen“, meinte HSG-Trainer Jonathan Winter vor dem Spiel. Aber genau diese Variabilität fehlte über weite Strecken.

So war er wenig verwunderlich, dass sich Winter nach dem Spiel enttäuscht zeigte: „Wir hatten im Angriff zu wenig Zug zum Tor und sind in der Deckung schlecht gestanden, die Abstimmung hat dort oft gefehlt. Die Trefferquote der SG H/H war dafür fast optimal. Das Ergebnis ist zwar zu hoch ausgefallen, die Niederlage war aber verdient.“

Erste Schwierigkeiten in der Offensive – so wurden auch drei klare Torchancen unkonzentriert vergeben - gegen die kompakte, sehr bewegliche 6:0-Abwehrformation der Gäste (5:8), wurden noch ausgebügelt. Die HSG besann sich vorübergehend auf ihre spielerischen Fähigkeiten und wirkte auch hinten sehr aufmerksam (10:9/18.). Doch nach der folgerichtigen Auszeit von SG-Coach Roni Mesic, sollte dies die einzige Führung für die gesamte Begegnung gewesen sein. Heidelsheim/Helmsheim bestimmte das Spiel mehr oder weniger für die komplette restliche Zeit.

1:5-Lauf besiegelt Pleite

Nach dem Seitenwechsel wurde es dank der nun gehäuft sichtbaren heimischen Abwehrschwäche richtig deutlich: 12:17, 13:20 - diese Messe schien gelesen. Doch noch einmal bäumte sich der Hausherr auf. Mit etwas mehr Struktur und Übersicht, vor allem mit viel mehr Zug zum Tor, holte er Tor um Tor auf. Doch nach dem 19:22 (45.) wusste Mesic mit einem weiteren Timeout diesem Vorstoß Einhalt zu gebieten.

Seine Männer beherzigten die angesprochenen Vorgaben und zauberten eine Sturmlauf von 11:2 auf das weitläufige Spielfeld im Harres. Der Gastgeber hatte nun völlig den Faden verloren, verstrickte sich in hektische Aktionen und zeigte auch in der Defensive nun wieder erhebliche Schwächen.

HSG: Winter, Jacobs, Gabrys; Bujdos, Rausch (1), Bahr (2), Schmitt, Antl, Y. Benetti (1), Kief, Decker (6/3), Hühn (6), Menger (5), M. Benetti . sz/krau

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