Lokalsport

Handball-Badenliga Hockenheim unterliegt Wiesloch mit 26:29

HSV fehlen letztlich die einfachen Tore

Für die Badenliga-Handballer des HSV stand die Begegnung mit der TSG Wiesloch unter keinem guten Vorzeichen, denn Max Rausch und Felix Gubernatis standen nur enorm angeschlagen im Aufgebot. Letztlich mussten sich die Gastgeber mit 26:29 (12:13) beugen, obwohl das Spiel lange offen war.

Dabei ging es gut los für den HSV. Die Hausherren erzielten gleich im ersten Angriff den ersten Treffer und hielten außerdem bis zur sechsten Minuten ihren Kasten sauber (1:1/ 6.). Allerdings wäre für die Truppe von Trainer Admir Kalabic auch schon jetzt das eine oder andere Tor mehr möglich gewesen. Nachfolgend gestaltete sich die Partie wie erwähnt recht offen (2:3/7. und 4:3/11.) und beide Teams agierten auf Augenhöhe. Erst beim 6:4 durch Tim Anschütz gelang dem HSV ein Vorsprung über zwei Tore.

Wiesloch wollte das nicht so stehen lassen und eroberte mit einem 1:4-Lauf die Führung (7:8/ 20.). Danach wurde das Duell mit schon gewohntem Ablauf bis zur Halbzeit fortgesetzt.

Simon Gans gelang sofort nach Wiederanpfiff der Ausgleich zum 13:13 (31.) und daraufhin nahmen sich beide Mannschaften bis zum 15:15 erst einmal wieder nichts (36.). Doch nun erspielten sich die Weinstädter eine Drei-Tore-Führung (15:18/39.), was durch eine wohl streitbare Rote Karte mitsamt zusätzlicher Zeitstrafe für Keeper Pascal Lang begünstigt wurde, der beim Gegenstoß mit einem Gegenspieler im Torraum zusammengestoßen war,.

Kämpferisch zufriedenstellend

Anschließend holte sich die TSG durch ihre Torjäger Ruß und Wagner sogar einen Vorsprung von fünf Treffern (17:22/45.). Die Kalabic-Truppe gab sich allerdings nicht auf und haute sich weiter vollends hinein, aber die Führung der Gäste schmolz nicht mehr entscheidend. Nach einem Dreifachschlag der Rennstädter zum Endstand wurde die Begegnung schließlich abgepfiffen.

"Kämpferisch war das heute wieder recht zufriedenstellend. Doch während Wiesloch einige einfache Tore erzielt, gehen diese uns völlig ab. Am Ende fehlen solche Treffer dann, was zusätzliche Kraft verbraucht. Da werden wir zweifellos ansetzen", so HSV-Trainer Admir Kalabic.

HSV: Rojban, Lang; Hoffmann, Skade (2), Ziegler (1), Anschütz (4), Rausch, Meyer (7/6), F. Gubernatis, AD (4), Gans (4), Schinke (4). ra

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