Lokalsport

Handball im Verband Hockenheim erwartet St. Leon/Reilingen zum Derby / Brühl muss zur HSG Mannheim / Heimspiele für Eppelheim und Oftersheim/Schwetzingen

HSV hofft auf die Rückkehr von Max Rausch

Ein Derby und zwei spannende Aufgaben stehen den vier Handball-Badenligisten unseres Verbreitungsgebietes an diesem Wochenende bevor. Vom HSV Hockenheim wird ein intensives Spiel gegen die HSG St. Leon/Reilingen erwartet und dementsprechend mit Spannung und Vorfreude dem Anwurftermin entgegengefiebert.

Die sportliche Situation der Mannschaften – punktgleich mit 5:11-Zählern – lässt auf eine enge Partie schließen. Hockenheims Trainer Admir Kalabic hofft für das wegweisende Spiel auf die schnelle Rückkehr von Rückraumakteur Max Rausch, der wegen eines gebrochenen Fingers bei der herben 17:26-Niederlage in Viernheim nicht zur Verfügung stand.

„Mal sehen, ob er spielen kann. Max will es auf jeden Fall versuchen“, meint HSV-Abteilungsleiter Stefan Kögel. „Solch ein Einbruch wie in der zweiten Halbzeit gegen Viernheim ist unerklärlich“, appelliert Kögel an die Mentalität seiner Mannschaft, denn „gegen den direkten Konkurrenten sollten wir unbedingt gewinnen. Wir kennen die HSG gut, sie spielen schnellen Handball und viel über den Kreis, was wir besser in den Griff bekommen müssen als gegen Viernheim.“ Außerdem müsse die Truppe an ihrer kämpferischen Einstellung über 60 Minuten arbeiten, damit die Abwehr steht und vorne der nötige Zug zum Tor entwickelt wird.

Beim HSG-Team wird – bei stets spielerisch ansprechende Leistung – lediglich die Konstanz über die gesamten 60 Minuten angemahnt. Gerade hier sollte etwas konzentrierter zu Werke gegangen werden, um sowohl in Abwehr als in der Offensive über die gesamte Spielzeit dem Gegner Paroli zu bieten. HSG-Trainer Christopher Körner meint: „Es wird ein schwieriges Spiel. Wir müssen über 60 Minuten an unsere Leistungsgrenze gehen, dann haben wir auch in Hockenheim die Möglichkeit, Punkte zu entführen. Leider plagen uns diese Woche ein paar kleinere Verletzungen und eine leichte Erkältungswelle. Aber dieses Problem haben die meisten Mannschaften in dieser Phase der Saison.“

„Jetzt heißt es, sich auf den nächsten Gegner konzentrieren“, wollte Trainer Frederik Fehrenbach von der HG Oftersheim/Schwetzingen gleich nach Abpfiff in Birkenau seine Jungs auf den Gang gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim fokussieren.

„Diese Aufgabe wird aber nicht leichter. Und da in unteren Tabellenregion viele Teams punkten und Platz sechs vom 14., dem letzten Rang, nur vier Zähler trennen, müssen wir daheim auch etwas gegen Mannschaften aus dem oberen Drittel holen, um nicht tiefer in den Abstiegskandidatenbereich zu rutschen.“ Die SG HH ist derzeit Spitzenreiter, gemeinsam mit Neuenbürg.

Viermal in Folge auswärts

Nach zuletzt vier Heimauftritten hintereinander geht es für die TSG Eintracht Plankstadt nun viermal in Folge auf Fahrt. Jetzt führt der Weg zunächst zur zweiten Mannschaft der SG Pforzheim/Eutingen (Samstag, 18 Uhr). Plankstadt kommt mit ordentlich Selbstvertrauen in die Goldstadt und will auch in der Bertha-Benz-Halle nichts anderes, als zwei Punkte mitnehmen. Diese wären, angesichts der nächsten Aufgaben, auch durchaus wichtig: Denn danach stehen die HG Oftersheim/Schwetzingen und die Topteams Heidelsheim/Helmsheim und Neuenbürg auf dem Programm. Sorgen bereitet lediglich die eigene Personalsituation. Zuletzt standen gleich vier Akteure gar nicht oder nur bedingt zur Verfügung.

Eppelheims Trainer Robin Erb weiß: „Außer den Punkten geht es in Derbys ja schon auch immer ums Prestige“, will er aber keine Phrasen dreschen. Aber: „Da kommen wir kaum zum Luftholen. Letzte Woche war Handschuhsheim, jetzt steht das Duell gegen Dossenheim an.“

Landesligist TV Brühl könnte mit einem Sieg bei der HSG Mannheim (Samstag, 19 Uhr) einen wichtigen Schritt machen, um sich im Mittelfeld festzusetzen. Abteilungsleiterin Martina Lederer setzt ihre Jungs ein wenig unter Druck: „Ich würde mich schon über den ersten Auswärtssieg freuen.“ Die Seckenheimer haben in der bereinigten Tabelle nur einen Zähler weniger als der TVB. mj/zg

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