Lokalsport

Handball-Verbandsliga Am Ende fehlte den Hockenheimern beim 20:25 in Dossenheim die Cleverness

HSV kassiert herben Dämpfer

Archivartikel

Dass es in der Dossenheimer Schauenburghalle keinen handballerischen Schönheitspreis zu gewinnen gab war den Verbandsliga-Handballern des HSV Hockenheim im Vorfeld klar. Denn hier wird ohne das geliebte Haftmittel gespielt.Und am Ende gab es eine 20:25 (9:12)-Niederlage. Verletzungsbedingt war Torwart Robbie Sowden nicht dabei, ebenso wie seit einiger Zeit schon Jonas Scharke.

Die Partie begann torarm mit etlichen technischen Fehlern auf beiden Seiten, dann kam die TSG besser ins Spiel und zwang Gästetrainer Admir Kalabic (Bild oben) früh zu einer Auszeit (5:1/10.). Danach gestaltete sich das Spiel zwar ausgeglichener, aber erst kurz vor dem Seitenwechsel gelang es den Rennstädtern den Vorsprung der Hausherren zu verkürzen (10:9). Aber anstatt die Chance auf den Ausgleich zu nutzen,wurden vor dem Pausenpfiff noch zwei Gegentreffer hingenommen. Die folgende Kabinenansprache schien gefruchtet zu haben, denn die Gäste erwischten im zweiten Durchgang den besseren Start. In der Abwehr standen sie nun kompakter und ein Dreierpack von Alexander Leibnitz sorgte endlich für den verdienten Ausgleich (13:13/37.), und Philippe Schinke erzielte sogar den Treffer zum 14:15.

Verlass auf Torwart Wagner

In dieser Phase durfte sich der HSV auch auf Herbert Wagner im Tor verlassen, der einige beste Einwurfchancen der Heidelberger Vorstädter zunichte machte. Allerdings sollte dies die einzige Führung bleiben, denn in der entscheidenden Phase des Spiels kassierten die Gäste gleich drei Zeitstrafen innerhalb von einer Minute. Die TSG nutze in der Folge konsequent die entstandenen Räume und sorgte durch drei Treffer in Folge für eine kleine Vorentscheidung (19:16/52.). Es gelang dem HSV nicht mehr, diesen Vorsprung entscheidend zu verkürzen.

Admir Kalabic: „Kämpferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber die zum Teil unnötigen Zeitstrafen in der letzten Viertelstunde haben uns am Ende das Genick gebrochen. Hier haben wir nicht clever genug agiert und so einen möglichen Punktgewinn hergegeben, denn wir waren nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft.“

HSV: Wagner; Hoffmann (4), Kalabic (1/1), Ziegler, Anschütz (4),Sidaoui, Kraut, Powik, Hideg, Fink (4), Leibnitz (7/4), Schinke (4). sk/Bild: lenhardt

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