Lokalsport

Handball im Verband Knifflige Aufgaben für Badenligisten

HSV weiter im Sinkflug?

Die vier Handball-Badenligisten unserer Region gehen an diesem Spieltag ihre Partie unter gänzlich unterschiedlichen Ausgangslagen und Absichten an. Ohne jeglichen Druck und mit breiter Brust wird sich die verlustpunktfreie TSG Eintracht Plankstadt bei der noch sieglosen HSG St. Leon/Reilingen präsentieren, die entsprechend ein wenig mit dem Rücken zur Wand steht.

Große Last dürfte auch der HSV Hockenheim verspüren, der sich nicht nur aufgrund seiner Personalsituation mit dem HC Neuenbürg einer schier unlösbaren Aufgabe gegenübersieht. Relativ entspannt fährt indes die HG Oftersheim/Schwetzingen II am Sonntag (18 Uhr) zur Reservemannschaft der SG Pforzheim/Eutingen.

Derby in Reilingen

Die HSG kann bisher nur auf zwei Unentschieden als Erfolgserlebnisse zurückblicken. Ein Sieg über die TSG Eintracht käme da durchaus recht, aber die Personalsorgen drücken weiterhin aufs Gemüt. Völlig lösgelöst von solchen Probleme wird der verlustpunktfreie Aufsteiger Plankstadt mit breiter Brust auflaufen, weiss aber, dass es eine schwere Nuss zu knacken gilt, um seine weiße Weste zu wahren.

Hat Plankstadt mit seinen drei Siegen eine Art „Hattrick“ hingelegt, gilt dies auch für den HSV – allerdings im negativen Sinne. Die Gründe für die Abwärtsspirale sind in der prekären Personalsituation und einem verbesserungswürdigen Trainingseifer zu sehen. „Ich hoffe, dass zumindest mal alle Spieler, die einsatzfähig sind, im Training erscheinen“, moniert Abteilungsleiter Stefan Kögel nach der Auswärtspleite. Doch Neuenbürg kommt als absoluter Favorit, der schon letzte Spielzeit aufsteigen wollte und nur knapp scheiterte. „Das wird für uns nicht einfacher“, schätzt Kögel, „aber in eigener Halle müssen wir ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt.“

Gegenteil unter Beweis stellen

Ein wenig fühlt sich das Trainergespann der HG II, Frederik Fehrenbach und Christoph Lahme, aktuell an die letzte Runde erinnert, als ihr Team auswärts nicht viel riss, sich dafür vor eigenem Publikum fast untadelig präsentierte. Bei der SG Pforzheim/Eutingen II will die Mannschaft nun das Gegenteil unter Beweis stellen (Sonntag, 18 Uhr).

In seiner vierten Begegnung genießt Verbandsligist TV Eppelheim erstmals Heimrecht. Mit Malsch kommt eine der schlechter gestarteten Mannschaften (2:6 Punkte), die sich aber jeweils nur knapp geschlagen geben musste und immer für einen deftigen Fight gut ist.

Landesligaaufsteiger TV Brühl wird bei der TSG Wiesloch II (Sonntag, 18 Uhr) auf die Probe gestellt. Ein Sieg dort könnte wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt bringen. mj/zg

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