Lokalsport

Deutscher Handball-Pokal der Frauen Ketscher Kurpfalz Bären wollen in Metzingen mehr Tore schießen und weniger kassieren als in der Bundesliga-Partie

Im Bonusspiel auf Wiedergutmachung aus

Archivartikel

Nach der besten Leistung der bisherigen Bundesliga-Saison wollen die Handballerinnen der Kurpfalz-Bären im DHB-Pokal beim großen Favoriten TuS Metzingen den nächsten Schritt in ihrem Lernprozess machen. Das Duell wird am Samstag um 19.30 Uhr angepfiffen. Dabei fahren die Kurpfälzerinnen mit einem guten Gefühl zu den „TuSsies“.

Beim 26:29 gegen Bensheim/Auerbach war das Team von Trainer Adrian Fuladdjusch so nah dran an einem Punkt wie noch nie in dieser Saison. Trotzdem stand Ketsch am Ende einmal mehr mit leeren Händen da, weil in den entscheidenden Momenten der Ball nicht im Tor landete. „Ich habe mich in dieser Saison noch nie so geärgert“, gibt Fuladdjusch zu. „Wir haben bisher noch nie so gut gedeckt, haben extremen Druck ausgeübt und dann drei Chancen zum Ausgleich vergeben.“ Das wurde von den eiskalten Flames bestraft.

Dennoch ist bei den Bären nachweislich ein Fortschritt zu erkennen. Das lag auch daran, dass Fuladdjusch erstmals eine neue Abwehr-Ausrichtung bevorzugte. „Wir haben uns nicht nur für die 3:2:1-Variante entschieden, sondern auch innerhalb der Deckung umgestellt. Wir wurden nach unserer hohen Niederlage gegen Halle-Neustadt belächelt, als wir sagten, wir konzentrieren uns jetzt voll und ganz auf das Derby gegen Bensheim/Auerbach. Das Spiel hat aber gezeigt, dass wir näher dran sind.“

Gegen Metzingen haben die Bären indes ohnehin noch etwas gutzumachen. Im Ligaspiel unterlagen sie mit 14:35. „Wir wollen uns besser präsentieren. Es ist ein Abenteuer, aber gleichzeitig auch ein Bonusspiel. Wir wollen mehr Tore werfen und weniger Gegentreffer zulassen“, gibt Fuladdjusch die Devise vor. Er muss beim Gastspiel in der Ösch-Halle weiter auf Lea Marmodee (Schulterverletzung) und Elena Fabritz (Schambeinentzündung) verzichten. „Ich denke nicht, dass Elena noch einmal vor der langen Pause zum Einsatz kommen wird. Wir wollen kein Risiko eingehen und auch Lea lassen wir erst einmal noch draußen.“

An der Ausgangslage ändert sich in der Achtelfinalbegegnung indes nichts. Metzingen peilt das Weiterkommen an, wobei Trainerin Edina Rott ein anderes Spiel als in der Liga erwartet: „Es ist ein K.o.-Spiel und wir müssen voll konzentriert an die Sache rangehen, vor allem weil wir der Favorit sind. Wenn wir unser Potenzial abrufen und unsere Spielidee konzentriert umsetzen, werden wir erfolgreich sein.“

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