Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga VKC Eppelheim gegen Mörfelden

Im Titelkampf vorlegen

Keiner lässt locker. Der VKC Eppelheim nicht und Verfolger Rot-Weiß Sandhausen ebenfalls nicht. Auch vier Spieltage vor Saisonende liegen die beiden besten deutschen 200-Wurf-Teams punktgleich auf den Plätzen eins und zwei in der DCU-Bundesliga der Sportkegler.. Das ändert sich an diesem Wochenende, aber nur weil Sandhausen in der Elfer-Staffel spielfrei ist. Der VKC möchte daheim gegen Olympia Mörfelden (12.30 Uhr, Classic Arena) den nächsten Sieg landen, ehe es nach der Faschingspause am 29. Februar zum Gigantentreffen in Sandhausen kommt.

Die Duelle gegen Mörfelden waren früher ein Höhepunkt und auch oft genug vorentscheidend für die Meisterschaft, das ist durch den Absturz der Südhessen mittlerweile anders. Sie kämpfen verzweifelt gegen den Abstieg, der Sieg am letzten Samstag in Plankstadt zeigt, dass sie noch nicht aufgegeben haben.

Mörfelden ist das Team, das vor fünf Jahren als letztes beim VKC Eppelheim gewonnen hat. Das war allerdings noch zu Zeiten von Stefan Beck, Jürgen Fleischer oder Holger Liebold. Nun steht Platz acht zu Buche, das würde den direkten Abstieg bedeuten, Rang sieben hieße, die Relegation mit den drei Zweitliga-Vizemeistern bestreiten zu müssen. Trotz der jüngsten Erfolgsserie mit drei doppelten Punktgewinnen dürfte Mörfelden in der Classic Arena chancenlos sein.

Das höchste Auswärtsergebnis, das Olympia dieses Jahr erreichte, waren 6014 Kegel. Dieses Ergebnis überspielten die Eppelheimer selbst am schlechtesten Heimspieltag dieser Saison um mehr als 80 Kegel. „Im vorletzten Heimspiel werden wir alles daran setzen, um die Siegesserie fortzuführen.“ Man darf gespannt sein, was die Mannschaft um die Leistungsträger Dieter Nielsen und Christian Schneider dagegensetzen kann.

Frei Holz muss um Rang drei zittern

Durch die Niederlage gegen Mörfelden muss Frei Holz Plankstadt um den angestrebten Platz drei bangen. Sollte es am Samstag (14.15 Uhr) eine Niederlage bei GH/GW Sandhausen geben, wäre dieser sogar akut gefährdet, je nachdem wie Aschaffenburg in Kuhardt spielt. Dann wäre nämlich der direkte Vergleich verloren, da GH/GW schon in der Mehrzweckhalle gewinnen konnte.

„Der Komplettausfall der gesamten Mannschaft gegen Mörfelden war erschreckend“, meinte Rainer Nord zu dem schwächsten Heimergebnis seit langer Zeit. „Da haben wir zwei Punkte leichtfertig hergeschenkt“, so Nord. Ausgerechnet jetzt geht es auf die ungeliebten Plattenbahnen am Hardtwald. Aber vielleicht kommt dieses Spiel auch gerade jetzt zum richtigen Zeitpunkt. „Mund abputzen – weiter geht’s“, so die Devise bei Andreas Tippl und seinen Jungs. Das Kämpferherz soll wieder ausgepackt werden, um für die entscheidenden Spiele in Hainhausen, zu Hause gegen Aschaffenburg und dann bei RW Sandhausen gewappnet zu sein.

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