Lokalsport

Fußball-Verbandsliga SV 98 Schwetzingen muss zu FC Astoria II

In Walldorf soll’s weiter aus Tabellenkeller gehen

Archivartikel

Die Aufholjagd des Fußball-Verbandsligisten SV 98 Schwetzingen hat durch die 2:4-Niederlage beim VfB Eppingen einen gewaltigen Dämpfer bekommen. Nach zuletzt guten Leistungen und drei Spielen ohne Niederlage sah sich der SV 98 auf dem richtigen Weg, endlich aus den unteren Tabellenregionen herauszukommen. Doch ausgerechnet in der Abwehr – diese Baustelle sah Trainer Gernot Jüllich als behoben an – offenbarten sich in Eppingen eklatante Schwächen.

„Das Spiel dürfen wir nie verlieren. Wir hatten so viele Chancen, die Partie für uns zu entscheiden. Die kommen viermal vor unser Tor und werden geradezu zum Toreschießen eingeladen“, ärgert sich Jüllich noch im Nachhinein. Jetzt steht Schwetzingen am morgigen Samstag um 15.30 Uhr mit Oberliga-Absteiger FC Astoria Walldorf II wahrlich keinem Aufbaugegner gegenüber.

Gegner startet schwer in die Runde

Die Gastgeber sind schwer in die Runde gestartet, haben aber jetzt offensichtlich die Kurve bekommen, was der 5:1-Sieg gegen den Tabellenvierten SpVgg Durlach-Aue unterstreicht. Walldorf hat zusammen mit Spitzenreiter SV Sandhausen II bereits 27 Treffer erzielt, allerdings auch 17 Gegentore hinnehmen müssen. Das zeigt, dass die Gäste im Offensivbereich ihren stärksten Mannschaftsteil besitzen, allerdings im Abwehrbereich nicht unverwundbar erscheinen.

Das ist auch dem Schwetzinger Trainer nicht entgangen, der die Astoria-Kicker zweimal unter die Lupe genommen hat. „Wir müssen uns morgen auf eine starke Mannschaft einstellen, die diszipliniert zu Werke geht, große individuelle Stärke aufweist und in der Offensive mit guten Spielern gespickt ist.“

Minos Guras auf der rechten Offensivseite, Niklas Anlitz in der zentralen Spitze, Sehmi Sahin im offensiven Mittelfeld und Nico Hillenbrand auf der Sechser-Position gehören in der Verbandsliga zur Güteklasse A und sollten besondere Aufmerksamkeit bekommen.

Der SV 98 nimmt mit elf Punkten den zwölften Tabellenplatz ein, Walldorf steht mit 14 Punkten auf dem siebten Rang. Mit einem Sieg könnte der SV 98 mit den Gästen gleichziehen und die Schmach aus Eppingen vergessen machen. Gut möglich, dass Jüllich Umstellungen vornehmen wird. Alternativen sind auf der Bank vorhanden. Alexander Dirks, der sich im letzten Spiel eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat, fällt mit Bestimmtheit aus. Auch der Einsatz von Nelson Nsowah, der krankheitsbedingt das Training unterbrechen musste, ist fraglich.

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