Lokalsport

Ringen-Oberliga Ketsch muss Hemsbach ein Remis überlassen

Ion Plop kann der KSV nicht ersetzen

Archivartikel

Von der Papierform hatte es ein klarer Sieg für den Ringer-Oberligisten KSV Ketsch gegen den KSV Hemsbach werden sollen, doch am Ende musste sich der KSV mit einem 18:18- Remis begnügen. Der rumänische Spitzenringer Ion Plop stand dem KSV nicht zur Verfügung, weil er von seinem Heimatverband zu einem Turnier angefordert worden und dem nachkommen musste, um seine Kaderzugehörigkeit nicht zu gefährden.

Das Fehlen von Plop machte sich beim KSV bemerkbar, der in dieser Klasse den Nachwuchsringer Laurin von Loefen aufbot. Dieser war aber gegen den Hemsbacher Dominic Weickinger chancenlos. „Mit etwas Glück hätte es zum Sieg reichen können, doch mit unseren Ausfällen können wir am Ende mit dem Remis zufrieden sein“, sagte der KSV-Vorsitzende Markus „Adi“ Herzog.

Auch wenn der KSV eine Klasse nicht besetzen konnte, lagen die Gastgeber nach den ersten fünf Kämpfen hoffnungsvoll mit 14:4 in Front: Bodo Ebelle und Ümit Kahyaoglu hatten Schultersiege gefeiert. In einem vorgezogenen Kampf schaffte Trainer Christoph Ries einen Punkterfolg. Und als Tim Geier mit einem Überlegenheitssieg glänzte, sah man den KSV Ketsch schon auf der Siegesstraße.

Doch der KSV Hemsbach konterte mit Siegen zum 12:12. Als dann Marco List, der abtrainiert hatte, nach Punkten unterlag, hatte Hemsbach zum 14:14 ausgeglichen und der Kampf war wieder völlig offen. Kai Schuler zeigte eine starke Leistung und deklassierte seinen Gegner durch technische Überlegenheit und mit diesem „Vierer“ hatte der KSV zumindest eine Punkteteilung erreicht. Am Ende konnte der junge Moses-Bahembera Ruppert gegen den starken Hemsbacher Lukas Rettig eine Schulterniederlage nicht verhindern. pw

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