Lokalsport

Tischtennis-Badenliga Nach dem Abstieg aus der Oberliga und zwei Spielerabgängen ist die Badenliga für Ketsch das Nonplusultra

Keine Aufstiegsambitionen beim TTC

Archivartikel

Es war ein besonderes und leereiches Jahr für den TTC Ketsch in der Oberliga. Fast erwartungsgemäß war die Liga ohne bezahlte Spieler zu stark und die Ketscher mussten in die Tischtennis-Badenliga zurück. Mit Tim Fischer und Ulf Mertens, beide zum TTV Weinheim-West, haben zwei Spieler den TTC verlassen. „Das war absehbar“, meint Timo Berger. Fischer wollte mit Zelluloidbällen spielen, Mertens tritt aus beruflichen Gründen kürzer.

Neuzugänge gab es keine, aus der zweiten Mannschaft ist Sandro Siegmund nach oben gerückt. Wie bisher auch wird Christoph Schröder aus beruflichen Gründen nicht bei allen Partien dabei sein, auch Alexander Krieger wird etwas kürzertreten. Zusammen werden beide nur selten spielen. Ein Spitzenplatz ist daher nicht möglich und auch nicht angestrebt.

„Die Badenliga reicht uns momentan, mit der Liga sind alle zufrieden“, so Berger. Das eine Jahr Oberliga sei schön gewesen, aber nun sei es auch angenehm, wieder mehr Erfolgserlebnisse zu haben. „Mit dem Abstieg wollen wir auf jeden Fall nichts zu tun haben.“ Berger hält Karlsdorf, Oberliga-Absteiger Kleinsteinbach, Hohberg I und Niklashausen für stark genug, eine führende Rolle zu spielen.

Mit Timo Müller und Elias Hartmann sind zwei junge, hungrige Spieler fest im Ketscher Team, die im Vorjahr weitgehend ausgefallen waren. Die Doppelpaarungen werden sich im Training und in den ersten Spielen noch herauskristallisieren.

Ketsch startet am Samstag um 19.30 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim TTV Auggen in die neue Saison. Auggen liegt noch hinter Freiburg und ist neben Weil die weiteste Auswärtsfahrt in der Badenliga. Nachdem in der Oberliga grundsätzlich mit Plastikball gespielt wurde, wird dies in der Badenliga wieder ständig wechseln. Erst ab Juli 2019 ist der Plastikball in allen Ligen Pflicht.

„Auggen spielt mit den neuen ABS-Bällen“, sagte Timo Berger. Diese Bälle aus Acrylnitril-Butadien-Styrol gehören zur neuesten Generation der Plastikbälle und sollen in den Spieleigenschaften den Zelluloidbällen deutlich ähnlicher sein und vor allem haltbarer. „Man muss sich erst noch daran gewöhnen“, sagte Berger. Vor zwei Jahren spielten die Ketscher schon gegen Auggen, Pierre Kolbinger und Eugen Lingert sind bekannte Namen. Ketsch wird in dieser Partie ohne Alexander Krieger spielen.

TTC Ketsch: Alexander Krieger, Christoph Schröder, Timo Berger, Timo Müller, Robin Maier, Elias Hartmann, Sandro Siegmund.

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