Lokalsport

2. Handball-Bundesliga Frauen 24:27 (14:13)-Niederlage

Keine Beeren für die Bären in Berlin

Archivartikel

Nur drei Tage nach dem Aufeinandertreffen in Ketsch kam es für Kurpfalz-Bären zum erneuten handballballerischen Duell mit den Reinickendorfer Füchsen Berlin, dem neuangesetzten Hinspiel in der 2. Bundesliga. Doch im Gegensatz zum klaren Sieg Ketschs zuvor trugen diesmal die Hauptstädterinnen den Erfolg mit 27:24 (13:14) davon.

Nach einer Selfie-Einlage am Brandenburger Tor gab es für Ketsch eine der typischen engen Partien mit hin-und-herwogendem Verlauf (11:8, 14:15, 21:18), die erst gegen Ende entschieden werden. Da spricht man im allgemeinen von der Crunchtime, den letzten zehn Minuten. Doch hier wurde die Spannung einmal mehr auf die Spitze getrieben. Eine Minute vor dem Abpfiff setzte Samira Brand den Anschlusstreffer zum 25:24.

Der schnelle Berliner Gegenzug wurde jedoch nicht verhindert und Sophie Mrozinski traf nur 20 Sekunden später. Die Kurpfälzer Bestrebungen hingegen, noch etwas zu retten, verliefen schnell ins Leere, der Ball ging verloren und auf Füchse-Seite wurden mittels Auszeitansprache die Gemüter beruhigt und das finale Vorgehen besprochen. Dies gipfelte dann in einer Siebenmeter-Entscheidung, die Stefanie de Beer zum Endstand nutzte, der damit vielleicht ein ganz klein wenig zu hoch ausgefallen ist.

Ketsch: Stockhorst, Melching; Michels (1), Feiniler, Brand (2), Sommerrock (4), Marmodee, Fackel (7/2), Fabritz (3), Michl, Moser (5), Engelhardt (2), Eckhardt (2).

Verzicht von Badenstedt

Vorgesternabend wurde bekannt, dass Vorletzter HSG Badenstedt (deren Auflösung zum Saisonende beschlossen worden war) seinen Lizenzantrag auf weiteren Verbleib in der 2. Bundesliga zurückgezogen hat. Dies teilte einer der Stammvereine, der TV Badenstadt, mit. mj

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