Lokalsport

Fußball-Landesliga Schwere Aufgabe für Eissler-Truppe

Ketsch hat in St. Leon noch nie gesiegt

Archivartikel

Bereits das dritte Derby infolge mit Mannschaften aus unserem Verbreitungsgebiet beschert der Terminplan der Fußball-Landesliga der SG ASV/DJK Eppelheim. Zwei Partien davon hat die SG bereits gewonnen – gegen den SV 98 Schwetzingen mit 1:0 und gegen die Spvgg 06 Ketsch mit 4:0. Jetzt schicken sich die abstiegsbedrohten Eppelheimer an, unter Neutrainer Frank Engelhardt am Sonntag beim FV Brühl erneut zuzuschlagen. Ketsch muss bereits am Samstag um 16.30 Uhr beim Tabellendritten VfB St. Leon antreten. Der SV 98 Schwetzingen ist an diesem Wochenende spielfrei.

Der Brühler Trainer Volker Zimmermann weiß, dass die Eppelheimer über gutes spielerisches Potenzial verfügen und besser sind, als es der jetzige Tabellenstand aussagt. Zimmermann kämpft mit Personalsorgen vor dem Derby. Am Wochenende erlitt Markus Schulze einen Bänderriss. Leihgaben aus der zweiten Mannschaft sind erforderlich.

„Wir treffen mit Brühl auf eine Mannschaft, die ebenfalls mit vielen guten Einzelspielern bestückt ist, die teilweise schon höherklassig gekickt haben. Mit einem Sieg könnten wir den direkten Anschluss an die Brühler schaffen“, lässt Frank Engelhardt wissen. Er legte zuletzt im Training den Fokus auf Spielformen im engen Raum und bereitete sein Team gezielt auf den kleinen Kunstrasen in Brühl vor. Personell wird es keine große Änderungen geben. Max Weiss werde Mitte November an der Schulter operiert und auf unbestimmte Zeit ausfallen.

„Es spricht alles gegen uns“

Im Ketscher Lager bleibt man trotz des vorletzten Tabellenplatzes nach Aussage des sportlichen Leiters Joachim Fellhauer ruhig und hofft, ob der enormen Personalnot bis zur Winterpause noch ein paar Punkte einfahren zu können. Mit Emre Güc, Pierpaolo Greco, Dominik Strohmeier, Ayhan Öztürk, Turan Canay und Steffen Jung muss der leidgeplagte 06er Trainer Frank Eissler sechs Stammspieler ersetzen. Hinzu kommt, dass einige etablierte Spieler derzeit weit unter ihren Möglichkeiten bleiben. „In St. Leon spricht eigentlich alles gegen uns. Ich kann mich nicht erinnern, jemals dort gewonnen zu haben. Vielleicht nehmen sie uns auch auf die leichte Schulter“, übt sich Fellhauer in Zweckoptimismus. lof

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