Lokalsport

Ringen-Oberliga KSV erwartet die „Eiche“ aus Sandhofen / Hoffen auf Vorteile in Schlüsselkämpfen

Ketsch nur Außenseiter

Nach dem erfolgreichen Auftakt mit dem 30:4-Kantersieg gegen den AC Ziegelhausen dürfte Ringer-Oberligist KSV Ketsch am Samstag, 14. September, auf eigener Matte gegen den letztjährigen Vizemeister RSC „Eiche“ Sandhofen stärker gefordert sein. Die Mannheimer Vorstädter erlebten zum Auftakt mit einer 10:18-Niederlage gegen den Neuling KSC Olympia Graben-Neudorf eine Enttäuschung und müssen einiges gutmachen.

„Trotz dem unerwartet hohen Sieg zum Auftakt werden wir gegen Sandhofen in der Außenseiterrolle sein, die ,Eiche‘ ist individuell besser besetzt als wir“, stellt Andreas Herzog, der Vorsitzende des KSV Ketsch seine Mannschaft, „die wir in der ein oder anderen Gewichtsklasse verändern werden“, ein. Der Ketscher Ringerchef vertraut vor allem auf seine Neuzugänge Chingiz Samadov und Ivan Izbebskyi mit deren internationaler Erfahrung. Dazu hofft Herzog, „dass Bodo Ebelle gut in die 57-Kilo-Klasse abtrainiert und er einen klaren Sieg gegen unseren früheren Jugendringer Max Pietraschk schafft“. Gefordert dürfte auch „Rückkehrer“ Kevin Schnepf sein, konnte er doch auf den routinierten „Eiche“-Athlet Michael Knittel treffen.

Schwerer als zuletzt dürfte es der junge Neuzugang Ramon Perez-Gersek haben, er wird sicherlich von erfahrenen Scott Gottschling so richtig gefordert werden. „Es dürfte einige Schlüsselkämpfe geben, ich hoffe, dass wir da im Vorteil sind“, macht sich Herzog auf einen schweren Kampf bereit.

Im Vorkampf trifft die Reserve des KSV Ketsch auf die des ASV Ladenburg, wo es für die Gastgeber schwer sein dürfte, zu Punkten zu kommen.

ASV vor schwerer Heimaufgabe

Den Verbandsligaringern des ASV Eppelheim droht trotz Heimvorteil die zweite Saisonniederlage: Gegner in der Ernst-Knoll-Halle ist der stark gestartete KSV Östringen, der zum Auftakt den zum Favoritenkreis zählenden KSV Berghausen schlug, Eppelheim dagegen war glatt beim ASV Bruchsal unterlegen. Die Eppelheimer sollten sich bemühen, dass sie alle zehn Gewichtsklassen besetzen können, ansonsten droht frühzeitig ein Abrutschen in die Abstiegsränge.

Bereits am Freitagabend versucht ASV-Liga-Rivale RKG Reilingen/Hockenheim II verlorenes Terrain gegen die SVG Nieder-Liebersheim gutzumachen. pw/sz

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