Lokalsport

Fußball-Kreisklasse A Oftersheims Coach sieht die Seinen im Soll

Kevin Limbeck wartet noch auf erstes Erfolgserlebnis

Archivartikel

Nachdem die SG Oftersheim in der Vorsaison als junge, unbekümmerte Mannschaft auf Rang sechs über die Ziellinie in der Fußball-Kreisklasse A1 fuhr, sollte das als Maßstab für die neue, die laufende Runde gelten. Aktuell heißt es allerdings Tabellenplatz neun für die Mannschaft von Trainer Antonino Casciaro. „Wir sind noch im Soll. Wir hatten in der Anfangsphase viele Urlauber, aber ich denke, dass wir langsam dahin kommen, wo wir hinwollen“, sagt der Trainer.

Eine Platzierung im Niemandsland der Tabelle erfordert üblicherweise stets den Blick in beide Richtungen des Klassements. Antonino Casciaro hat hingegen nur ein klares Ziel vor Augen: „Wir richten den Blick nach oben in der Tabelle. Zwar nicht nach ganz oben, aber so in den Bereich, wo wir im vergangenen Jahr lagen.“

„Quäntchen Glück hat gefehlt“

Allerdings gab es in der jüngsten Partie bei der DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen einen kleinen Rückschlag. Mit 0:2 unterlag Cascarios Mannschaft und spielte dabei 40 Minuten lang in Überzahl. „Uns hat einfach das Quäntchen Glück gefehlt. Wir hatten zwei, drei gute Ausgleichschancen“, blickt der Oftersheimer Coach zurück. „Am Ende war Edingen-Neckarhausen etwas cleverer.“

Zudem wartet auch die eingebaute Torgarantie Kevin Limbeck auf sein erstes Erfolgserlebnis und dass der Knoten endlich platzt. Und noch eine weitere Besonderheit weist die sportliche Bilanz der SGO der bisherigen Spielzeit auf: Die drei Heimspiele wurden allesamt gewonnen, auf fremdem Terrain ging Oftersheim bislang jedes Mal komplett leer aus. „Das kann ich mir nicht erklären, weil es in der vergangenen Saison genau umgekehrt war“, kann sich Casciaro keinen Reim darauf bilden. „Wir haben auch auswärts Zuschauer dabei, so dass es nicht an mangelnder Unterstützung liegen kann.“

Sprung auf Rang vier möglich

In Oftersheim ist man aufgrund der bisherigen Statistik froh, dass am Sonntag wieder ein Heimspiel ansteht. Gegner KSC Schwetzingen ist jedoch nicht im Vorbeigehen zu besiegen. Der Tabellendritte ist als einziges Team noch ungeschlagen. Das weiß auch Casciaro: „Wir müssen ab der ersten Minute konzentriert auf dem Platz sein. Ich erwarte eine ausgeglichene Partie.“ Mit einem Sieg wäre für die Oftersheimer gar der Sprung auf Rang vier möglich.

Das würde allerdings voraussetzen, dass der SC Olympia Neulußheim dem TSV Neckarau, der mit zehn Zählern auf der Habenseite wuchert, einen Punkt abluchst. Auch der SV Rohrhof muss da noch ein Wörtchen mitreden. Die Mannschaft von Trainer Daniel Katsch könnte mit einem Dreier beim FC Badenia Hirschacker nämlich ebenfalls den Anschluss an die Spitzengruppe herstellen, hätte dann 13 Punkte aufs Konto gespielt.

In anderen Sphären, die da eher heißen, die Abstiegsränge auf Distanz zu halten, denkt man beim FV Brühl II, der zum Tabellenzweiten SV 98/07 Seckenheim fährt, sowie beim SV Altlußheim, der sich im direkten Duell vom Aufsteiger FK Bosna Mannheim entfernen kann. Die Spvgg 06 Ketsch II tritt derweil im Duell des Vierten gegen den Zwölften beim SC Pfingstberg/Hochstätt an. wy

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional