Lokalsport

3. Handball-Liga HG Oftersheim/Schwetzingen verliert beim SC DHfK Leipzig II 30:31 (15:17)

Knapp am Remis vorbei

Mit 30:31 (15:17) verlor die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Drittliga-Match beim SC DHfK Leipzig II vor 150 Zuschauern denkbar knapp. Doch das Ergebnis spiegelt nur wider, dass die Handballer aus der Kurpfalz den Sachsen ab dem 2:0 fast ständig hinterherhinkten. Einzig bei 3:3 und 4:4 gab es Gleichstände, ansonsten waren zwar 18 Anschlusstreffer zu verzeichnen, aber eben nicht mehr als das. Im Gegenzug durften sich die Sachsen ihres Erfolges nie sicher sein, ihr Gast blieb ihnen ständig auf den Fersen und in Schlagdistanz.

Selbst der heimische Trainergesprächsmoderator hätte bei diesem Spielverlauf ein „Unentschieden als gerecht empfunden“. Für HG-Trainer Holger Löhr indes ging der gegnerische Sieg in Ordnung. Es kostet natürlich unheimlich viel Kraft, die ganze Zeit nachsetzen zu müssen. Wir haben es auch nicht ganz geschafft, die Abwehr zu stellen, wie wir es uns vorgenommen hatten und wozu wir auch in der Lage sind.“ So kamen die Leipziger Rückraumschützen teilweise zu ungehindert zum Wurf.

Die 17 Gegentreffer er ersten Halbzeit waren ihm eigentlich schon zu viel, außerdem hätte seinem Team, dass zusätzlich auf Tom Jansen (Knöchelverletzung) verzichten musste, die Lockerheit gefehlt. „Durch diesen Ausfall unseres Halbrechten mussten wir uns natürlich umstellen.“

Mehr Abgezocktheit gewünscht

Außerdem wünschte er sich, dass seine Leute etwas mehr Abgezockheit an den Tag legen und den einen oder anderen Siebenmeter mehr ziehen würden, dann wäre vielleicht der eine oder andere Gleichstand oder gar eine knappe Führung herausgesprungen. Aber insgesamt wolle Löhr seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. „Sie hat gekämpft, gibt sich nie auf, hat alles gegeben bis zum Schluss.“ Bestes Beispiel dafür ist, dass sie beim 30:26 (56.) und dann bei 31:28 eigentlich schon geschlagen war, denn es waren nur noch zweieinhalb Minuten zu absolvieren. Doch nach Balleroberungen gelang es erst Max Barthelmeß, dann Kevin Suschlik noch zu verkürzen, aber in den letzten 45 Sekunden sprang dann nichts mehr Zählbares heraus.

Dann war dann Niklas Krämer schon auf der Tribüne, von wo er die letzten zehn Minuten nach seiner dritten Hinausstellung verfolgen musste. Diese Zeitstrafen (14:10 Minuten aus HG-Sicht) hätten halt auch beim Versuch gleichzustellen, einiges an Energie gekostet, meinte Löhr abschließend.

HG: Herb, Müller; Barthelmeß (2), Messerschmidt, Sauer (1), Krämer (2), Jungmann (6), Suschlik (7), A. Sauer (3/2), Burmeister (3), Hideg (6), Kubitschek. mj

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