Lokalsport

Fußball-Verbandsliga SV 98 Schwetzingen kann sich mit einem Dreier im Heimspiel gegen den FC Olympia Kirrlach aller Abstiegssorgen entledigen

Köpper hofft auf Ende der Rechenspiele

Der 3:0-Sieg des Fußball-Verbandsligisten SV 98 Schwetzingen in derBegegnung beim ASV Durlach war von enormer Bedeutung, denn die Konkurrenz im Streben nach dem Klassenerhalt schläft nicht und punktet fleißig. Schwetzingen nimmt vier Spieltage vor Saisonende, zwar aktuell den achten Tabellenplatz ein und ist sieben Punkte vom Abstiegsrelegationsplatz entfernt, doch bei näherem Betrachten des Tableaus fällt auf, dass die bereits eingefahrenen 34 Punkte immer noch kein Ruhekissen bedeuten.

Am Samstag um 17 Uhr gastiert mit dem FC Olympia Kirrlach eine Mannschaft im Stadion an der Ketscher Landstraße, die einen Zähler weniger aufweist als die Gastgeber. Mit einem Sieg könnten die Schwetzinger sich aller Sorgen entledigen und das Restprogramm mit den Partien gegen den VfR Mannheim zu Hause und den zwei Auswärtsauftritten beim TuS Bilfingen und bei Espanol Karlsruhe mit entspannter Gemütslage angehen.

„Der Sieg in Durlach war wichtig, denn bei einem Ausrutscher hätte es düster ausgesehen. Jetzt müssen wir am Samstag gegen Kirrlach nachlegen, damit endlich die Rechenspiele aufhören und wir mit dem Abstieg nichts mehr am Hut haben“, meint SV-98-Coach Michael Köpper und schiebt nach: „Das wird kein Selbstläufer werden, denn Kirrlach wird sich mit Mann und Maus hinten reinstellen und sein Glück übers Kontern suchen. So hat es Kirrlach auch beim 2:0-Sieg gegen die favorisierte Mannschaft des VfB Gartenstadt am vergangenen Wochenende praktiziert.“

Von Beginn an konzentriert sein

Kirrlach, das mit 24 Treffern den zweitschlechtesten Angriff der Klasse stellt, braucht ebenfalls noch dringend Punkte, um nach dem furiosen Aufstieg am Ende nicht wieder in die Landesliga zurückzumüssen. Maurice Mayer und Salvatore Rindone, die beide jeweils fünf Tore markierten, sind die besten Schützen der Kirrlacher.

„Wichtig wird sein, nicht gleich einen Gegentreffer zu kassieren, denn dann wird es noch schwerer, das Bollwerk zu knacken. Deshalb sind von Beginn an Konzentration und Geduld gefragt, um den angestrebten Sieg einzufahren“, ist sich Köpper der Schwere der anstehenden Begegnung bewusst – zumal die Gäste nach dem verlorenen Hinspiel auf Wiedergutmachung aus sein werden.

„Ich hoffe, dass wir am Samstag endlich den Deckel draufmachen können. Wir haben es selbst in der Hand endlich für Klarheit zu sorgen. Eine Niederlage wäre fatal, denn die noch ausstehenden Spiele sind nicht ohne und könnten uns nochmals richtig in Bredouille bringen“, erklärt Köpper.

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