Lokalsport

TV Eppelheim Neu-Coach Robin Erb sieht in großem Kader kein Problem / Viele Jugendliche rücken nach

Konkurrenzkampf auf allen Positionen

Archivartikel

Auch wenn Eduard Heier nach sechs Jahren das Kommando als Handball-Trainer beim Verbandsligisten TV Eppelheim abgegeben hat, herrscht dort weiterhin Konstanz. Einer guten Tradition folgend - wie schon bei Heier selbst und seinem Vorgänger Leo Paramonov - übernimmt mit Robin Erb (Bild) ein zuletzt noch aktiver Spieler das Amt. Ihm zur Seite steht sein Jahrgangskollege Sebastian Dürr.

Das Duo sieht Plankstadt, Rot und Dossenheim in der Favoritenrolle, betrachtet sich eher als Außenseiter: "Wir streben einen Platz im oberen Mittelfeld an, wollen vor allem möglichst schnell nichts mit dem Abstieg zu tun haben", meint Robin Erb. Ein Problem, vom letztjährigen Mitspieler trainiert zu werden, sieht er nicht. "Ich habe die Mannschaft offen gefragt und wenn ich auf große Skepsis gestoßen wäre, hätte ich es nicht gemacht." Jetzt gelte es, die Basis, die Heier gelegt hat, weiterzuentwickeln und die begabten Jugendlichen zu integrieren, denn sie sollen in ein paar Jahren das Gerüst der Mannschaft bilden. Der Kader erscheint dabei auf den ersten Blick recht groß.

Zu den verbliebenen Akteuren gesellen sich jetzt wieder die Rückkehrer Mirko Hess (Hockenheim) und Dominik Sommer (Heddesheim), zwei begnadete Angriffsstrategen. Ansonsten stoßen reihenweise Jugendliche in den aktiven Bereich nach. "Ihr Leistungsvermögen ist schon erfreulich hoch, was eine schrittweise Integration ins Team möglich macht", hat Teamchef Walter Erb beobachtet. Schließlich hat sein Sohn Robin sie alle schon jahrelang trainiert. Dieser sieht im Umfang des Aufgebots kein Problem. "Es gibt sicherlich die ein oder andere Enttäuschung, wenn einer mal nicht nominiert wird, aber jeder muss sich durch Leistung aufdrängen. Und bei Verletzungen kommt mir ein größerer Kader gerade recht." "Außerdem ist es für die jungen Spieler ein großer Schritt, jetzt bei den Männern zu spielen. Und sie bekommen immer Einsatzzeiten in der 'Ib' oder 'Ic'", ergänzt Co-Trainer Sebastian Dürr.

Das Team präsentiert sich mit einem Heimspiel am Samstag, ab 19 Uhr, in der Classic-Arena und trifft auf die SG Leutershausen II. Die SGL hat sich am letzten Wochenende bei Aufsteiger TGS Pforzheim II die beiden Ligapunkte gesichert, hat den Vorteil der Eingespieltheit. mj/Bild: TVE

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