Lokalsport

2. Fußball-Bundesliga Fußball-Zweitligist SV Sandhausen verliert Test gegen den Drittligisten 1. FC Kaiserslautern mit 0:1

Koschinat vermisst die Ideen

Im dritten Testspiel der Vorbereitung verlor Fußball-Zweitligist SV Sandhausen im pfälzischen Weingarten gegen den Drittligisten 1. FC Kaiserslautern mit 0:1.

Trainer Uwe Koschinat begann mit Neuzugang Ivan Paurevic (wir berichteten). Er lief neben Denis Linsmayer im defensiven Mittelfeld auf. Auf den offensiven Außenbahnen starteten Mario Engels und Rúrik Gíslason, das Sturmzentrum bildeten Kevin Behrens und Julius Biada. Die Viererkette bildeten Dennis Diekmeier, Roman Hauk, Aleksandr Zhirov und Leart Paqarada.

Die Schwarz-Weißen begannen direkt offensiv. In der zehnten Minute kombinierten sich Diekmeier und Biada über die rechte Außenbahn durch. Letzterer schickte Gíslason auf die Reise, dessen Querpass ein Pfälzer Abwehrbein zum Eckball klären konnte. Diesen brachte Linksfuß Engels scharf in den Strafraum, wo Zhirov am höchsten stieg und mit seinem Kopfball knapp übers Tor köpfte. Wenige Augenblicke später war es Behrens, der an den langen Pfosten flankte. Dort kam Engels mit den Fußspitzen an den Ball, doch Lennart Grill im Tor der Roten Teufel verhinderte diese Gelegenheit. Mit dem ersten gefährlichen Angriff des FCK fiel dann direkt das 1:0. Aus der Innenverteidigung fand ein langer Ball Stürmer Thiele, der zu Kühlwetter in den Strafraum passte. Dieser ließ ihn direkt wieder prallen und Thiele schob ins leere Tor ein.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wechselte der SVS sechsmal aus: Philipp Klingmann, Jannis Reuss, Enrique Pena Zauner, Felix Müller, Philipp Förster und Aziz Bouhaddouz kamen für Diekmeier, Zhirov, Gíslason, Engels, Biada und Behrens in die Begegnung. Weitere Wechsel folgten in der 70. Spielminute: Zunächst kam Marlon Frey für Linsmayer aufs Feld, wenige Augenblicke später waren Alexander Rossipal und Mirco Born für Paqarada und Paurevic in der Partie.

Pena Zauner verpasst Ausgleich

In den letzten 15 Minuten der Begegnung legte der SVS nochmals einen Zahn zu. Frey spielte aus dem Zentrum heraus Bouhaddouz auf der linken Seite frei, der mit viel Tempo in den Strafraum eindrang. Seine Hereingabe fand im Zentrum aber keinen Abnehmer. Die beste Chance des zweiten Spielabschnitts gehörte Enrique Pena Zauner, dessen direkter Freistoß aus halblinker Position nur knapp am Pfosten vorbeiflog.

Trainer Uwe Koschinat zeigte sich unzufrieden nach der Partie: „Wir hatten heute in der ersten Halbzeit große Probleme, die langen Bälle der Roten Teufel auf der letzten Linie zu verteidigen. Hier hätte ich mir mehr Souveränität gewünscht. Auch im Umschaltspiel nach vorne haben wir die Partie immer wieder stark verzögert, da haben uns die Ideen gefehlt, um letzten Endes als Sieger vom Platz gehen zu können. Durch die vielen Wechsel im zweiten Abschnitt ist das Spiel dann ausgeglichener geworden. Gerade mit der ersten Halbzeit war ich aber unzufrieden.“

SV Sandhausen: Fraisl – Diekmeier (46. Klingmann), Hauk, Zhirov (46. Reuss), Paqarada (71. Rossipal) – Gíslason (46. Pena Zauner), Paurevic (71. Born), Linsmayer (69. Frey), Engels (46. Müller) – Biada (46. Förster), Behrens (46. Bouhaddouz). zg

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