Lokalsport

Ringen Oberligist hat gegen Graben-Neudorf ein klares Ziel

KSV Ketsch möchte zweiten Tabellenplatz festigen

Archivartikel

In der Ringer-Regionalliga wie in den drei nordbadischen Ligen wird am Wochenende die Vorrunde abgeschlossen, ehe dann über Allerheiligen (1./2. November) ein Doppelkampftag auf dem Terminplan steht. Wegen den Militär-Weltmeisterschaften in Wuhan, China, und der U-23-WM in Budapest, Ungarn, geht es in der Bundesliga erst wieder am Freitag, 8. November, weiter.

Zum letzten Kampf der Vorrunde muss Oberligist KSV Ketsch am Samstag, 26. Oktober, 20 Uhr, beim Neuling KSC Graben-Neudorf ran: „Wir wollen nochmals alles heraushauen, was geht“, rechnet Ketschs Vorsitzende Markus Herzog „mit einem schweren Auswärtskampf, denn Graben-Neudorf hat sich zu Saisonbeginn als starker Aufsteiger gezeigt“. Doch Herzog rechnet sich Chancen aus, denn Graben-Neudorf hatte zuletzt mit einigen Ausfällen zu kämpfen und war überraschend in Ziegelhausen unterlegen. Herzog hofft, „dass alle Athleten wieder zur Verfügung stehen und Platz zwei gesichert wird“. An der Tabellenspitze dürfte sich nichts ändern, denn Spitzenreiter SVG Nieder-Liebersbach kämpft am Wochenende zweimal und sollte klare Siege landen. Den Vorkampf um 18.30 Uhr bestreiten die zweiten Mannschaften beider Seiten.

ASV sollte Chance nutzen

Mit einem Heimkampf beendet Verbandsligist ASV Eppelheim die Vorrunde. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn, die Reserve des Regionalligisten SRC Viernheim,sollte den Eppelheimern ein doppelter Punktgewinn gelingen. Dies wäre gerade im Kampf gegen den Abstieg enorm wichtig. Mit bislang zwei Saisonsiegen und 4:12 Punkten steht der ASV direkt vor der SRC auf dem siebenten Tabellenplatz vor den „Kellerkindern“ ASV Daxlanden (2:14) und dem SV 98 Brötzingen (0:16), die sich im direkten Duell in Daxlanden gegenüberstehen.

Keine leichte Begegnung

Zeitgleich steht Liga-Rivale RKG Reilingen/Hockenheim II gegen den Zweiten KSV Kirrlach vor einer schweren, eigentlich fast unlösbaren Aufgabe. Das letzte Duell der beiden nordbadischen Traditionsvereine fand vor fast fünf Jahren in der Oberliga statt. Als aktueller Tabellenzweite kommen die Kirrlacher mit breiter Brust nach Reilingen. Trainer und Ex-RKGler Marco Brenner kann auf eine Vielzahl von starken Verbandsligaathleten zurückgreifen. Mit Ion Cernean und Sebastian Stadler sind noch zwei KSV-Kämpfer ungeschlagen und auch der Trainer selbst könnte sich gegen die alte Liebe nochmals auf die Matte wagen. Doch auch die RKG II will sich nicht verstecken. pw/hef/sz

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