Lokalsport

Ringen-Oberliga Glatte 10:22-Heimniederlage gegen Nieder-Liebersbach / Nur Ebelle, Kahyaoglu, Ries und Schuler gewinnen

KSV Ketsch schon früh in Rückstand

Nach drei Siegen in Folge und dem Anschluss zum Mittelfeld hatte Ringer-Oberligist KSV Ketsch die SVG Nieder-Liebersbach zu Gast. Die in der Vorrunde - mit einem 20:8-Erfolg gegen den KSV - so erfolgreichen Südhessen sind im Kampf um den Titel inzwischen zurückgefallen, machen sich aber noch Hoffnungen auf die Vizemeisterschaft. Und der Kampf war am Ende eine klare Angelegenheit für die Gäste, die am Ende mit einem 22:10-Erfolg weiter auf Platz zwei hoffen können.

Wieder mit Ümit Kahyaouglu und dem Polen Marcin Olejniczak waren die Ketscher in den schweren Klassen angetreten. Nach dem Auftaktsieg von Bodo Ebelle feierte Kahyaouglu einen Punkterfolg über Florian Otto, ehe die Gäste konterten: So war Philipp Keidel mit 9:13 gegen Daniel Layer unterlegen und als Olejniczak bei einem 2:8 Rückstand vom Kampfleiter wegen "groben unsportlich Verhalten" gegen Sebastian Otto in der Schlussminute diaqualifiziert wurde, bahnte sich die Ketscher Niederlage an.

Der junge Kevin Lindemann war ebenso gegen Sören Stein chancenlos wie Marco List gegen den Rumänen Alexandru Stefan und als Thilo Dicker eine unerwartete Schulterniederlage gegen Alexander Graf kassierte, lag der KSV nach sieben Kämpfen schon mit 4:18 aussichtslos zurück, womit die Niederlage für den KSV besiegelt war. Doch Christoph Ries und Kai Schuler wollten ein Debakel verhindern und sorgten mit Punkterfolgen für weitere Ketscher Siege. Überfordert war dann aber im Schlusskampf der junge Moses Bahembera Ruppert, der gegen Nikolay Ganchev chancenlos war und auf den Schultern landete.

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