Lokalsport

Ringen-Oberliga Ketsch kann noch Vizemeister werden

KSV wahrt seine Chance

Ringen-Oberligist KSV Ketsch hat mit einem 17:13-Erfolg bei der KG Laudenbach/Sulzbach seine Chancen auf die Vizemeisterschaft in der Ringer-Oberliga gewahrt. KSV-Vorsitzender Markus Herzog war begeistert, „wie die gesamte Mannschaft gekämpft hat und vor allem wurden auch alle Schlüsselkämpfe auf Sulzbacher Matte gewonnen“. Nun fordert der KSV am Freitag, 6. Dezember, die SVG Nieder-Liebersbach heraus, die mit einem 22:13-Heimerfolg über den KSC Graben-Neudorf vorzeitig die Meisterschaft perfekt gemacht hat.

Der KSV Ketsch hatte bis 57 Kilo Andreas Rohr mit Übergewicht aufgeboten und so kampflos vier Punkte abgegeben. Dies glich Ümit Kahyaoglu mit einem technischen Punkterfolg wieder aus. Joel von Loefen wollte da nicht nachstehen, schaffte gleichfalls einen Überlegenheitssieg und brachte den KSV mit 8:4 in Front. Doch die KG glich aus, als Tim Geier gegen den routinierten Rene Jünger chancenlos war und mit der Schulterniederlage von Kevin Lindemann lagen die Ketscher plötzlich 8:12 zurück. Doch die an diesem Abend hochmotivierte KSV-Mannschaft schlug zurück: So gewann Bartosz Dobicki beim 1:1 gegen Marco Bechtel aufgrund der letzten Wertung, Ramon Gersak-Perez entschied den Schlüsselkampf über Tim Scheid mit 4:1 für sich. Als Christoph Ries mit 4:0 den KG-Athleten Marc Heinzelbecker gut im Griff hatte, lag der KSV mit 13:12 wieder in Führung. Kai Schuler deklassierte dann Tim Scheid mit 16:0 und sorgte für die Entscheidung zugunsten des KSV, dessen Sieg bei einer 17:12-Führung vorzeitig gesichert war. Hochklassig war der Abschlusskampf, in dem Marco List dem Polen Pawel Malicki harte Gegenwehr bot und sich „nur“ mit 7:8 geschlagen gab.

Die Ketscher Reserve gewann in der Landesliga bei der Reserve der KG Laudenbach/Sulzbach mit 24:0, da die KG unvollständig besetzt war. pw

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