Lokalsport

2. Handball-Bundesliga Frauen Ketsch plant zweigleisig

Kurpfalz-Bären halten ihren Kader zusammen

Die Verantwortlichen der Ketscher Kurpfalz-Bären haben sich in der Weihnachtspause nicht zurückgelehnt. Im Gegenteil: Die Macher des Handball-Zweitligisten arbeiteten mit Hochdruck am Kader für die neue Saison. Dabei haben sie gestern Abend positive Nachrichten vermeldet, denn mit Ausnahme von Linkshänderin Sophia Sommerrock werden alle Spielerinnen auch weiterhin das Trikot der Bären tragen – und zwar unabhängig davon, ob den Bären der Aufstieg in die Bundesliga gelingt oder nicht.

„Für uns war es sehr überraschend, dass wir kaum Überzeugungsarbeit leisten mussten. Das spricht extrem für den Verein“, war Geschäftsführer Dr. Robert Becker mit dem Verlauf der Gespräche zufrieden. Auch der Vertrag von Trainerin Katrin Schneider wurde um zwei Jahre verlängert. „Sie macht eine hervorragende Arbeit und wir möchten den Weg mit ihr weitergehen.“ Sommerrock wird die Bären dagegen nur deshalb verlassen, weil sich ihr eine einmalige berufliche Möglichkeit in den USA bietet. „Das ist ein herber Verlust. Sie hat einen Riesensprung gemacht, aber wir werden eine Lösung finden“, ist sich Becker sicher.

Das Problem an ihrem Abgang ist jedoch, dass sie voraussichtlich schon ab April fehlen wird. Das bedeutet, sie wird den Bären schon in der Endphase der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Morgen werden wir noch ausführlicher über die Personalplanung der Bären berichten. mjw

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