Lokalsport

Solidarität Teilen mit den Menschen, die besonders bedürftig sind

Lob für den Hungermarsch

Dieses Jahr fand der 37. Hungermarsch unter erschwerten Bedingungen statt. Die Pfarrgemeinden Brühl, Ketsch, Oftersheim und Schwetzingen sammelten Spenden für Projekte in Afrika, Asien und Osteuropa durch Hausbesuche, da ein gemeinsames „Marschieren“ aus bekannten Gründen nicht zulässig war. Und doch kam ein beträchtlicher Spendenerlös zustande, der für notleidende Kinder verwendet wird. Allen Organisatoren gebührt daher ein öffentlicher Dank.

Schon im Vorfeld hatten die Kirchen auf den Tag der Solidarität und auf die biblische Gütergemeinschaft hingewiesen, denn Teilen ist in Zeiten weltweiter Not besonders für bedürftige Menschen notwendig. „Die Welt ist ein Dorf geworden“, so Pfarrer Lüttinger: „Und alles, was wir hier tun oder nicht tun, das hat woanders Auswirkungen.“

Somit sollte diese Aktion auch Vorbild für andere Maßnahmen sein, so zum Beispiel die jährliche Christbaumaktion der CDU Plankstadt. Man sollte sich wieder an die Tradition des Teilens erinnern und Kinder in Afrika unterstützen, damit sie nicht hungern müssen und durch eine gute Ausbildung ihr Leben selbst gestalten können. Der frühere Abt Fidelis aus Münsterschwarzach, der aus Plankstadt stammende Pater Dr. Gerhard Ruppert, waren und sind heute noch Garant dafür, dass der Spendenerlös sinngemäß verwendet wird. Wenn gemeinsam mit den Kindergärten dafür geworben wird, könnte der Spendenerlös beträchtlich erhöht werden.

Warum muss denn alles Geld in „Plankschd“ bleiben, wie es die Organisatoren das letzte Mal verkündet haben?

Rudi Lerche, Plankstadt

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