Lokalsport

Jugend-Bundesliga Handball HG erwartet SG Pforzheim/Eutingen

Lösungen für spezielle Defensivvarianten trainiert

Mit dem fünften Spieltag (von neun) nähert sich die Südstaffel der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) nun langsam den ersten Vorentscheidungen, wer es noch in die Meisterrunde der vier Erstplatzierten schaffen kann – oder eben nur noch minimale Möglichkeit dazu haben wird. Bei der HG Oftersheim/Schwetzingen ist da noch alles offen, ungewohnt schwieriger sieht es da für ihren kommenden Gegner SG Pforzheim/Eutingen aus, der nur einmal, gegen Günzburg, bisher doppelt punktete, sonst eigentlich weiter oben zu finden ist, derzeit aber nur auf Platz fünf mit bereits fünf Miesen rangiert.

Letzte Woche gab es schon einen kleinen Vorgeschmack, als die alten Rivalen HG und SG in B- (21:21) und C-Jugend (17:30) aufeinandergetroffen sind. Dass dieser Vergleich mit 1:3 Zählern gegen die HG ausgefallen ist, soll kein schlechtes Vorzeichen sein, denn beide Begegnungen fanden auswärts statt, während jetzt die A1 ihren dritten Platz in der JBLH daheim verteidigen will.

Trainer Christoph Lahme warnt

Doch Trainer Christoph Lahme warnt: „Die SG ist nicht so schlecht, wie es gerade aussieht“, aber richtig erklärlich sei ihre derzeitige Lage auch nicht. Sein Kollege Thomas Herr meint dazu: „Nach der aktuellen Tabellensituation liegt der Druck des Gewinnenmüssens klar bei Pforzheim/Eutingen, da können wir befreit aufspielen.“

Damit dies auch gelingt, haben er und Lahme das Team gut vorbereitet. Letzterer erklärt: „Wir müssen uns auf die zwei speziellen SG-Abwehrformationen einstellen und möglichst effizient gegen beide Varianten Angriffslösungen aufweisen.“ Ein in der Sommerpause ausgetragenes Vorbereitungsspiel, welches die HG mit 17 Treffern Unterschied gewann, würde auf keinen Fall die Kräfteverhältnisse realistisch widerspiegeln. „Wir müssen unsere Lehren aus den Begegnungen gegen Allach und in Konstanz ziehen. Wir dürfen die Konzentration nicht erst nach 20 Minuten Spielzeit hochfahren, sondern das muss schon eine Stunde vor Anpfiff geschehen. Denn gegen Pforzheim/Eutingen könnte es sehr, sehr schwierig werden, einem Rückstand hinterherzulaufen.“ In Konstanz hat das eingeleitete Überholmanöver geklappt, gegen Allach kam das Aufbäumen bekanntlich viel zu spät.

Die Rhein-Neckar-Löwen haben mit einem souveränen 39:26-Sieg im Nachholspiel in Göppingen (vor nur 100 Zuschauern in der riesigen Hohenstaufenhalle, in die die HG nächste Woche fährt) nachträglich die ihr nach eigenem Selbstverständnis angestammte Tabellenspitze jetzt auch offiziell eingenommen. Die Kronau/Östringer sind nun beim Vierten Balingen/Weilstetten (drei Minuspunkte) gefordert. Ein Sieg dort wäre gewissermaßen auch Schützenhilfe für die HG. mj

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