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Tischtennis Gelungenes Comeback von Alexander Krieger und starkes Debüt von Stefan Berlinghof beim Ketscher 9:5-Sieg / TTC-Frauen schlagen Frickenhausen 8:4

Luft im Abstiegskampf dank Katrin Thome

Archivartikel

Etwas Luft im Abstiegskampf verschaffte sich der TTC Ketsch in der Tischtennis-Oberliga Frauen mit dem 8:4 gegen den TTC Frickenhausen. Allerdings taten sich die Ketscherinnen gegen den Tabellenletzten überraschend schwer.

Vier von fünf Fünfsatzspielen gingen an Ketsch, Melanie Berger benötigte gegen die Nummer drei Annika Müller gar die Verlängerung (3:2/13:11). Kathrin Thome war in starker Verfassung und bezwang Frickenhausens Nummer eins Christiane Wisniewski 14:12, 5:11, 6:11, 11:8 und 11:9. Auch gegen Enya Abler siegte sie 3:2, außerdem 3:0 gegen Müller.

Neue Hoffnung schöpft der TTC Ketsch im Abstiegskampf der Männer-Badenliga. Mit dem Comeback von Alexander Krieger und dem Debüt des Ex-Oftersheimers Stefan Berlinghof gelang ein 9:5-Erfolg gegen den TSV Karlsdorf, obwohl Elias Hartmann fehlte. Die Ketscher überholten damit die TTF Rastatt und rückten auf den Abstiegsrelegationsplatz acht vor.

Ein 1:2 in den Doppeln war nicht geplant, nur Krieger/Berger siegten souverän gegen Thomas Klevenz/Paul Reinhard. Reinhard hatte Schulterprobleme und schenkte die späteren Einzel gegen Boris Pastler und Robin Maier.

Kurzfristig hatte sich Krieger zu einem Einsatz bereit erklärt und zeigte, wie wertvoll er ist. Andreas Müller ließ er beim 3:0 keine Chance, im Spitzeneinzel gegen Martin Stusek war es etwas knapper (7:11, 11:8, 11:9, 11:1). Timo Berger unterlag Stusek 1:3, bezwang aber Müller3:1. Stefan Berlinghofs erster Auftritt im Ketscher Trikot gelang mit einem 3:1 gegen Alexander Philipp. „Ich kann noch besser spielen, bin aber zufrieden“, so Berlinghof. Auch Timo Müller schlug Philipp 3:1, beide verloren jedoch 0:3 gegen Klevenz. Robin Maier ließ Jonas Mannshardt keine Chance. „Der Sieg gibt uns Auftrieb“, sagte Maier.

Überraschend deutlich verlor der TV Brühl in der Frauen-Verbandsliga 1:8 gegen die TSG 78 Heidelberg. Die Brühlerinnen konnten gegen Jasmin und Jessica Reinbold nichts ausrichten. Die früheren Ketscherinnen holten alleine fünf Punkte. Den Ehrenpunkt holte Andrea Pristl mit 3:1 gegen Annette Aldinger. Sie führte auch gegen Saskia Mödinger 2:0, verlor aber noch mit 2:3.

Ohne Dörsam chancenlos

Die Überlegenheit des durch Roman Frackenpohl verstärkten TTV Mühlhausen musste der TTC Hockenheim in der Männer-Verbandsklasse Nord anerkennen. Ohne Daniel Dörsam standen die Aussichten von vorneherein schlecht. Beim 2:9 gelang kein einziger Doppelsieg, auch im oberen Paarkreuz kamen keine Punkte. Alexander Drobny schlug Dieter Schreiber sicher mit 3:1, Ulli Steinle kämpfte Dominik Ruf mit 3:2 nieder. Ralf Adameit konnte seinen Vorrundensieg gegen Linkshänder Axel Heck nicht wiederholen. „Vom 8:8 in der Vorrunde waren wir weit entfernt“, sagte Stefan Trotter.

Das 9:1 des TTC Ketsch II gegen die DJK Käfertal sieht auf den ersten Blick eindeutig aus, doch zwei Doppel und vier Einzel wurden erst im fünften Satz entschieden. Eduard Pogostkin/Lukas Wehland (3:2/11:9 gegen Dominik Schwarz/Christopher Mager) und Josef Stauber/Roman Nagurski (3:2/13:11 gegen Paul Rebsam/Paul Ewen) benötigten bei ihren Doppelsiegen viel Glück und Geschick. Pogostkin und Stauber mussten auch in den ersten beiden Einzeln in den Entscheidungssatz. Lukas Wehland gab mit 2:3 (11:13) gegen Christopher Mager den einzigen Punkt ab. Rehn lieferte sich einen Krimi mit Kirill Biller (3:2/14:12), ehe Pogostkin im Spitzeneinzel gegen Rebsam mit 3:0 den Endstand herstellte. „Heute war das Quäntchen Glück auf unserer Seite“, meinte Roman Nagurski.

Leichtes Spiel hatte der TV Schwetzingen in der Verbandsklasse Nord der Frauen beim 8:1 gegen die TTG Walldorf, die nur zu dritt antrat. Lore Eichhorn verlor das Spitzeneinzel gegen Eva Keller 1:3, Liebler schlug Keller 3:2 (12:10).

Der TTC Ketsch II kam zu einem kampflosen 8:0 beim TTC SG St. Ilgen, der nicht antrat.

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