Lokalsport

SV Sandhausen Neue Aufgabe für Gerhard Kleppinger

Lust wird Assistent von Schiele

Archivartikel

Gerhard Kleppinger war und ist eine Ikone beim SV Sandhausen. Der langjährige Co-Trainer des Fußball-Zweitligisten bekommt am Hardtwald eine neue Aufgabe, da Neu-Trainer Michael Schiele einen neuen Assistenten an seiner Seite hat. Während Kleppinger eine in der Vereinsmitteilung nicht näher definierte „zentrale Funktion im sportlichen Bereich“ des Nachwuchsleistungszentrums übernehmen wird, gehört ab sofort Matthias Lust dem Trainerstab von Schiele an.

Der 50-Jährige arbeitete mit Schiele bereits bei den Würzburger Kickers zusammen und absolvierte in seiner aktiven Zeit 23 Bundesliga- und 303 Zweitligaspiele für den Karlsruher SC, den 1. FC Saarbrücken, den VfL Bochum sowie die SpVgg Unterhaching.

Einigen Sandhausen-Anhängern missfällt diese Entwicklung. Auf den sozialen Netzwerken sind heftige Diskussionen ausgebrochen. So schreibt beispielsweise Facebook-Nutzer Christian Weinheim: „Wenn wir mal wieder zum Training und/oder ins Stadion dürfen, werden wir unseren SVS nicht wiedererkennen! Dieser Schiele zerlegt gerade alles in seine Einzelteile. Sämtliche Identifikationsfiguren werden abserviert oder auf sonstige Art beseitigt.“ Es gibt aber auch aufmunternde Stimmen. Hans-Jürgen Moser entgegnet: „Jetzt lasst sie in Ruhe arbeiten und dann sehen wir weiter. Ich denke, Schiele hat eine Philosophie, die uns Fans begeistern kann. Und das geht halt nicht sofort. Da muss allgemein so viel verändert werden, was einfach Zeit erfordert. Geben wir ihnen die Zeit.“ Es scheint aber so, als wäre die Skepsis im Lager der Schwarz-Weißen selten größer gewesen.

Trifft Türpitz wieder auf Schork?

In Sachen potenzieller Abgänge scheint sich allmählich ein wenig Bewegung anzudeuten. Philip Türpitz wird bei den Drittligisten 1. FC Magdeburg und Hallescher FC gehandelt. Beim FCM würde er auf Otmar Schork, den ehemaligen SVS-Geschäftsführer, und auf ein bekanntes Umfeld treffen. 2017/18 war Türpitz einer der Aufstiegsgaranten bei den Sachsen-Anhaltern. Aber auch Halle könnte in einer aussichtsreichen Position liegen.

Für Marlon Frey und Sören Dieckmann, die den Verein ebenfalls ablösefrei verlassen dürfen, gibt es derzeit noch keine bekannten Interessenten. Sie sind aber ebenfalls vom Training freigestellt. mjw

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