Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga Frauen Plankstadt Favorit gegen DSKC

Maximal noch drei Siege bis zum deutschen Meistertitel

Archivartikel

Nur noch drei Siege in fünf Spielen – dann wäre die SG BW/GH Plankstadt erneut deutscher Meister. Wahrscheinlich reichen sogar zwei, da sich die Verfolger Alt Heidelberg und Leimen an diesem Wochenende die Punkte gegenseitig abnehmen.

Im Heimspiel gegen die KF Obernburg am Sonntag, 24. Februar, könnte also der Meisterjubel schon ausbrechen, bevor es in den letzten beiden Partien gegen Heidelberg (auswärts) und Leimen (daheim) geht.

Am Sonntag um 14 Uhr (Mehrzweckhalle) wartet erst einmal das Derby gegen den DSKC Eppelheim. „Anhand der Tabelle müsste es ein klares Spiel geben für uns, aber bei solchen Derbys kann man sich nicht nach der Tabelle richten“, meinte Plankstadts Spielerin Yvonne Schränkler. Schließlich ist Eppelheim das Team, das Plankstadt vor mehr als vier Jahren die letzte Heimniederlage beigebracht hat.

Serie fortsetzen

Von diesen Leistungen ist der DSKC allerdings weit entfernt, zudem spielt Plankstadt heute weitaus höhere Zahlen. Der Heimschnitt beträgt sagenhafte 3011 Kegel, der Auswärtsschnitt Eppelheims gehört mit 2673 Kegeln zu den schlechtesten der Liga. Die Spielerinnen des Gastgebers freuen sich auf die Partie. Schon in Eppelheim konnten sie mit einer starken Leistung überzeugen und die Punkte mit 2916:2838 entführen. „Wir wollen natürlich die Siegesserie daheim fortsetzen“, sagte Schränkler. Sie ist aber überzeugt, dass einige Spielerinnen des DSKC auch gute Ergebnisse spielen werden. Im Eppelheimer Lager herrscht Realismus. „Alles andere als ein Sieg Plankstadts wäre eine Sensation“, meinte Lisa Loy. Schließlich befindet sich ihr Team nach den Abgängen von Jana Wittmann und Sirikit Bühler in einer Umbruchphase. Mit 12:14-Punkten steht Eppelheim auf Platz sechs in etwa da, wo das Team erwartet werden konnte.

Im Mittelfeld etablieren

Mit Relegation und Abstieg (sechs Punkte Vorsprung) wird der DSKC wohl ebenso wenig zu tun haben wie mit der Vergabe der Treppchenplätze (sechs Punkte Rückstand). „Für uns geht es darum, dass wir uns im Mittelfeld etablieren und eventuell noch weiter nach oben arbeiten“, so Loy. Das Potenzial habe die Mannschaft allemal und langsam würden die Leistungen stabiler und besser. Angesichts der Außenseiterrolle kann der DSKC zumindest ganz frei aufspielen. „Gelingt es uns eine geschlossene Mannschaftsleistung mit dem einen oder anderen Ausreißer nach oben, können wir vielleicht lange mithalten. Wer weiß, was dann am Ende möglich sein wird“, meinte Lisa Loy.

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