Lokalsport

2. Fußball-Bundesliga SV Sandhausen spielt am Sonntag in Bielefeld beim 14. in der Tabelle

Mit drei Punkten zur Arminia aufschließen

Der SV Sandhausen stellt sich auf einen „brutalen Fight“ mit sehr viel Körperlichkeit ein, die bei den Gastgebern vor allem Spieler wie Fabian Klos oder Andreas Voglsammer ausstrahlen. Das sagte Trainer Uwe Koschinat bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld (Sonntag, 13.30 Uhr, Schüco-Arena).

Dass beim 14. der Tabelle mit neun sieglosen Spielen in Serie die Formkurve aktuell nach unten zeigt, interessiert den Fußballlehrer dabei herzlich wenig: „Bielefeld befindet sich in sämtlichen Bereichen auf einem absoluten Top-Level. Da dürfen wir uns keinesfalls auf irgendwelche potenziellen Schwächen verlassen. Das wird eine richtungsweisende Partie für uns, denn wir können bei einem Sieg wieder nahe an die Arminia heranrücken. Ich habe es bisher vor jedem Spiel gesagt und ich sage es auch jetzt: Wir fahren nach Bielefeld, um zu gewinnen.“

Wir haben gegen Heidenheim sicherlich kein spektakuläres Spiel abgeliefert, hatten es aber die meiste Zeit unter Kontrolle“, blickte der 47-Jährige noch einmal auf den vergangenen Spieltag zurück. „Dass wir das Spiel kurz vor der Pause aus der Hand geben, lag nur an uns selbst.“ Dabei sprach er von einem zu großen Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag. Zweikämpfe hätten offensiver gestaltet werden müssen.

Linsmayer kassiert fünfte Gelbe

Ein Wermutstropfen ist die fünfte gelbe Karte von Denis Linsmayer, der für die Partie in Bielefeld somit nicht zur Verfügung stehen wird. Darüber hinaus ist auch Rúrik Gíslasons Einsatz fraglich. Der Isländer klagte bereits vor dem Heidenheim-Spiel über muskuläre Rückenbeschwerden und musste in der zweiten Halbzeit ausgewechselt werden. „Wir können derzeit noch nicht sagen, ob Rúrik am Wochenende einsatzbereit sein wird“, erklärte Koschinat. Im Montagstraining zog sich außerdem Alexander Rossipal eine Außenbandzerrung zu, der dadurch den Rest der Woche nicht mittrainieren konnte.

Tim Knipping laboriert derweil an einem Teilanriss des Innenbandes, der jedoch keine Operation notwendig macht. Der Innenverteidiger wird im Januar zurück im Mannschaftstraining erwartet.

Anders gestaltet sich die Situation bei Tim Kisters Mittelfußbruch. Seine Rückkehr ist im Frühjahr geplant. Ebenso sieht es bei Nejmeddin Daghfous aus, der seine Reha in Sandhausen fortsetzt und nach seinem Kreuzbandriss noch Zeit braucht. zg

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