Lokalsport

3. Handball-Liga Florian Burmeister hofft am Freitagabend gegen den TV Gelnhausen auf Unterstützung von den Rängen / Er möchte auf seiner „Königsposition“ voll angreifen

„Mit schönem und schnellem Handball die Fans begeistern“

Archivartikel

Ungeduldig scharren die Handballer des Drittligisten der HG Oftersheim/Schwetzingen mit den Hufen. Die Sportler können kaum erwarten, dass es an diesem Freitag, 23. August, gegen Gelnhausen endlich wieder losgeht und das leidige Thema Vorbereitung damit zu den Akten gelegt werden kann.

Einer, der ebenfalls vor Ungeduld schier platzt, aber neu auf dem Terrain der Nordstadthalle ist, ist Florian Burmeister. Er ist ein Halblinker, der nach eigenem Bekunden nun voll auf der Königsposition angreifen will. Burmeister kam vom TV Bittenfeld II, wo er in der baden-württembergischen Oberliga auflief und mit dem Aufsteigerteam einen beachtlichen sechsten Rang belegte. Darüber hinaus erhielt der 22-Jährige in Schwäbisch-Gmünd gebürtige elf Berufungen für die Bundesliga-Mannschaft des TVB Stuttgart. Vor dem heutigen Spiel unterhielten wir uns noch mit dem Neuzugang, der aus Winterbach im Remstal bei Schorndorf stammt.

Wie kam es zum Einstieg in den Handballsport?

Florian Burmeister: Da mein Vater früher Handball gespielt hat und meine große Schwester auch den Ball in der Hand hatte, bin ich nach einem kurzen Umweg über den Fußball beim Handball und der SG Schorndorf gelandet.

Was gab den Ausschlag für den Wechsel zur HG?

Burmeister: Ich habe für mich nach einer neuen Herausforderung gesucht. Durch Friesenheims Trainer Ben Matschke kam dann der Kontakt zur HG zustande. Nach Gesprächen mit den Verantwortlichen und Holger Löhr war für mich schnell klar, dass ich den Weg in der 3. Liga mit der HG bestreiten will.

Gibt es in deiner bisherigen Laufbahn besondere Höhepunkte?

Burmeister: Klar gibt es da Höhepunkte. Mein erster Aufstieg mit dem TV Bittenfeld II in die Oberliga 2018 ist sicherlich einer dieser Höhepunkte. Ein anderer war für mich, in der Sparkassen-Arena in Kiel mit dem Bundesliga-Team spielen zu dürfen.

Waren auch Tiefpunkte vorhanden?

Burmeister: Ein Tiefpunkt war sicherlich, dass ich in meiner A-Jugendzeit mit Bittenfeld zweimal die Qualifikation zur Bundesliga verpasst habe.

Wie kommt ein Schwabe hier in der Kurpfalz und in der Mannschaft zurecht?

Burmeister: Dadurch, dass „Kubi“ (Alexander Kubitschek aus Biberach, Anm. d. Red.) hier schon entsprechende Erfahrung gesammelt hat, kann er mir sicherlich über die eine oder andere Sprachbarriere hinweghelfen. Ansonsten haben mich das Team sowie die Trainer und Physiotherapeuten gut aufgenommen und mir so den Einstieg enorm erleichtert. Ich fühle mich sehr wohl hier.

Was für Erwartungen gibt es für die anstehende Saison?

Burmeister: Ich hoffe, dass wir mit schnellem und schönem Handball unsere Fans in der Nordstadthalle begeistern können und wir uns während der Saison nicht so oft mit den Abstiegsplätzen beschäftigen müssen. Persönlich erhoffe ich mir, die Mannschaft bei diesen Zielen zu unterstützen und möglichst viele Spielanteile zu erhalten.

Und was können die Zuschauer von der Mannschaft am Freitagabend erwarten?

Burmeister: Es fühlt sich immer besser an, mit einem Sieg in die Runde zu starten als mit einer Niederlage, so viel ist klar. Wir haben in der Vorbereitung gemerkt, dass wir immer 100 Prozent geben müssen und uns über eine stabile Abwehr einfache Tore erarbeiten wollen. Ich persönlich freue mich auf mein erstes Drittligaspiel und hoffe auf eine gute Unterstützung der Fans. mj

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