Lokalsport

3. Handball-Liga Frauen Ketsch siegt in Markranstädt mit 23:21

Mit siebter Feldspielerin verwirrt

Archivartikel

Eine mögliche Niederlage hatten die Drittliga-Handballerinnen der TSG Ketsch II beim SC Markranstädt durchaus einkalkuliert, umso größer die Freude über den 23:21-Erfolg in Sachsen. Dies bringt zumindest vorübergehend den vierten Rang in der Oststaffel ein.

In den ersten Minuten musste allerdings erst einmal die lange Anreise aus den Beinen geschüttelt werden. Nach dem 4:1 zog Coach Adrian Fuladdjusch seine offensive Abwehr zurück auf eine Linie und danach fanden seine Spielerinnen besser ins Geschehen. Zusätzlich agierten sie des Öfteren mit dem „Empty Goal“ und die zusätzliche siebte Feldspielerin verwirrte die Gastgeber. Nach 20 Minuten war Ketsch wieder dran und bis zu Halbzeit entwickelte sich eine packende Partie.

Nur noch einmal wird es eng

Anscheinend wurden in der Kabine die eigenen Fehler gut analysiert, denn die Vorgaben wurden fortan fast perfekt umgesetzt. Endlich funktionierte das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. Die Gäste erarbeiteten sich einen Vorsprung von drei bis vier Toren. Nur noch einmal wurde es eng (50.), als der SCM bissig bis auf ein Tor herankam. Doch clever nutzte Ketsch eine Zeitstrafe gegen die Bank von Markranstädt und zog entscheidend auf 19:15 davon. „Eine ganz starke Leistung nach so einer weiten Fahrt“, lobte Fuladdjusch. „Wir haben den Kampf angenommen und in der zweiten Halbzeit auch spielerische Akzente gesetzt.“

Die Juniorbären schrieben sich die Zähler fünf und sechs gut und zogen nach Punkten mit Markranstädt gleich, das mit der besseren Tordifferenz noch die Nase vorne hat.

TSG: Rüttinger, Moormann; Goudarzi, Klacar, Puhr, Reuthal (2/1), Vay (3), Berg (6), Büßecker (4), Novichikhina, Oßwald (7), Bühl (1). zg/mj

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