Lokalsport

Frauenfußball Verbandsligist Ketsch schlägt Bretten mit 1:0

Mit Witz und Können zum Heimerfolg

Archivartikel

Mit einem Heimsieg gegen den VfB Bretten haben sich die Frauen-Fußballerinnen der Spvgg 06 Ketsch im Mittelfeld festgesetzt. Auch die SG Oftersheim und die SpG Heidelberg II/ Eppelheim punkteten.

Spvgg 06 Ketsch – VfB Bretten 1:0 (0:0)

Nach einer ersten Abtastphase kam Ketsch immer besser ins Spiel und erarbeitete sich erste Torchancen. Einmal musste nach einem satten Schuss von Lucy Rost die Latte für die Gäste retten, auch der Nachschuss landete nicht im Netz. Als Nakisa Heim verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, riss zunächst bei den 06ern der Faden. Der zweite Durchgang zeigte ein anderes Bild: Bretten versuchte, mit aggressivem Angriffsverhalten zum Erfolg zu kommen. Die Ketscher Innenverteidigung um Jana Glaser und Melanie Timp agierte jedoch umsichtig und konnte sich auf ihre Außenspieler Sophie Reiland und Rayhan Göz verlassen.

In der 76. Minute folgte dann nach einem langen Pass aus der Abwehr heraus die Entscheidung. Mia-Sophie Witz gelang es, den Ball zu erlaufen und die gegnerische Torfrau mit einem Heber ins lange Eck zu überwinden. Bretten verstärkte anschließend noch einmal seine Angriffsbemühungen, ohne aber die sichere Ketscher Abwehr noch einmal zu überwinden.

SpG Heidelberg II/ Eppelheim – TV Reisenbach 2:2 (0:0)

In einer insgesamt hart umkämpften Partie auf Augenhöhe gerieten die Eppelheimerinnen kurz nach der Pause unglücklich in Rückstand, als Frieda Reif ein Eigentor unterlief (54.). Jedoch konnten die Gastgeberinnen durch ihr starkes Pressing zwei Unsicherheiten der Gegnerinnen ausnutzen und durch Anna Helfrich (78.) und Riccarda Schmitt (80.) mit 2:1 in Führung gehen. Letztendlich war es eine aus Eppelheimer Sicht nicht geahndete Abseitsposition, durch die der TV in Person von Cara Bianco kurz vor Schluss den Ausgleich erzielen konnte (88.).

FC Finkenbachtal – SG Oftersheim 0:1 (0:1)

Beide Teams traten mit Entschlossenheit gegeneinander an und boten einen sehenswerten Kampf um jeden Zentimeter. Nach etwas mehr als einer halben Stunde fiel das Tor des Tages: Sophie Falk dribbelte die gegnerischen Spielerinnen aus und brachte ihre Mannschaft mit einem klasse Schuss in der 34. Minute in Führung. Die Gastgeberinnen wollten sich mit dem Rückstand nicht zufriedengeben, starteten mehrere Angriffsversuche, scheiterten jedoch an der stark aufspielenden SGO-Schlussfrau Bianca Tahriri. Die zweite Halbzeit wurde dann etwas härter und mündete in der Verletzung der Torschützin Falk. Trainerin Katja Wiedemann zeigte sich zufrieden mit der Leistung ihrer Spielerinnen: „Die Gastgeberinnen haben es uns schwer gemacht, zeitweilig war kein Durchkommen zum Tor“, erläuterte sie, „doch unsere Mannschaft hat die Nerven bewahrt und mit einer sehr guten Abwehrleistung den Vorsprung verteidigt“.

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