Lokalsport

2, Fußball-Bundesliga Der SV Sandhausen spielt in Duisburg

„Müssen uns belohnen“

Hardy, das Maskottchen des SV Sandhausen ist ein Dachs. Derzeit würde dem Fußball-Zweitligisten aber auch ein Eichhörnchen gut zu Gesicht stehen, denn der SVS versucht Pünktchen für Pünktchen zu sammeln, damit es am Ende für den Klassenerhalt reicht. Zuletzt waren es immerhin zwei aus zwei Spielen nach zuvor zwei Niederlagen. Zwar könnte die Eichhörnchen-Taktik am Ende aufgehen, aber ein etwas größerer Punktehunger wäre dienlich – am besten schon am morgigen Samstag (13 Uhr) beim Auswärtsspiel in Duisburg – der fünftletzten Partie dieser Saison.

„Wir fahren dorthin, um zu gewinnen“, gibt Trainer Kenan Kocak die klare Devise aus. Und ein Sieg bei den „Zebras“ wäre ein Riesenschritt, denn mit dann 41 Punkten sähe die Lage deutlich entspannter aus – auch wenn selbst dieser Kontostand in dieser Saison nicht zum direkten Klassenerhalt reichen könnte. Der Coach befasst sich wie immer nicht mit Tabellenspekulationen, selbst über das 0:0 vor Wochenfrist gegen Greuther Fürth wollte er nicht mehr reden. Das Positive nehme man mit, die Fehler seien besprochen.

Die volle Konzentration gilt dem morgigen Spiel und dem Gegner MSV Duisburg. „Und das wird Arbeit“, prophezeit er. Duisburg sein ein schwerer Kontrahent, der zuletzt zwar ein torloses Remis bei Union Berlin erreichte, davor aber 14 Gegen in vier Spielen kassiert hatte. Deswegen herrschte dort eine gewisse Unruhe. „Natürlich gibt es nach solchen Niederlagen Gesprächsbedarf, das ist doch klar. Dennoch konnten sie sich zuletzt beim 0:0 in Berlin defensiv wieder etwas stabilisieren,“ erklärt Kocak.

Gegner gut analysiert

Die „Zebras“ würden häufig mit langen Pässen und zweiten Bällen agieren und so durch ihre wuchtigen Stürmer den Weg zum Erfolg suchen, hat er bei der Analyse fesgestellt und seine Schlüsse gezogen: „Darauf müssen wir uns einstellen und vorbereiten. Das haben wir diese Woche auch getan, aber den Fokus hauptsächlich auf uns selbst gerichtet.“ Die eigene Strategie stehe sowieso im Vordergrund: „Die Jungs haben sehr gut trainiert und waren fleißig, jetzt müssen wir uns nur noch belohnen.“

Ob Rúrik Gíslason dabei mitwirken kann, ist derzeit noch fraglich. Der beste Torschütze der vergangenen Wochen konnte krankheitsbedingt nicht trainieren. „Wir müssen schauen, ob es reicht“, sagt der Trainer, der aber froh darüber ist, dass Andrew Wooten und Richard Sukuta-Pasu gut an ihrem Trainingsrückstand gearbeitet haben. 

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel