Lokalsport

Tennis-Oberliga Schwetzingen schlägt Walldorf mit 7:2

Nach Einzeln ist alles klar

Dass der TC Blau-Weiß Schwetzingen als Favorit ins Oberligasspiel gegen den TC Astoria Walldorf ging, war klar. Dass es aber so schnell mit dem Heimsieg klappen würde, war nicht zu erwarten. Denn schon in den Einzeln machten die Schwetzinger Tennisspieler alles klar und führten 5:1. Auf die damit quasi bedeutungslosen Doppel verzichteten beide Teams, einigten sich auf ein 7:2-Endergebnis und gingen so auch den Regengüssen aus dem Weg.

So hatten die Schwetzinger den zweiten Sieg im zweiten Spiel in trockenen Tüchern. „Wir hatten aber schon etwas Glück“, gab Trainer Peter Träutlein zu. Denn sowohl Ruan Roelofse im Spitzeneinzel als auch Alexander Kürschner an Position drei gewannen erst im Match-Tiebreak des dritten Satzes. Der Südafrikaner Roelofse hatte mit dem Brasilianer Fabricio Neis einen guten Bekannten zum Gegner, denn die beiden in der Doppelweltrangliste um Position 130 notierten Asse spielen auf der Tour häufig miteinander. „Das war ein Riesen-Schlagabtausch“, staunte Peter Träutlein und freute sich über den knappen Sieg: „Enger geht es nicht.“

So war es auch bei Alexander Kürschner, der mit zunehmenden Knieproblemen zu kämpfen hatte, sich aber trotz Schmerzen durchbiss: „Super, dass er nicht aufgegeben hat, er konnte ja kaum mehr laufen“, lobte ihn der Trainer. Kürschner bündelte all seine Kräfte für den Match-Tiebreak, den er mit 10:8 für sich entschied.

Heinrichs muss aufgeben

Da Torben Steinorth (gegen den in Schwetzingen wohnenden Vincent Stickdorn), Linus Bilfinger-Berger und Simon Kühbauch ihre Spieler sicher in zwei Sätzen gewannen, hatten die Schwetzinger die Partie im Sack. Nur Youngster Nick Heinrichs musste wegen anhaltender Rückenprobleme aufgeben. Träutlein: „Er konnte nicht mehr aufschlagen.“ ali

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