Lokalsport

Jugend-Handball Männliche und weibliche A-Jugend-Akteure von HG und Brühl im Pokal gefordert

Nachwuchs etwas glücklos

Gemeinsam spielten die männlichen und weiblichen A-Jugenden der HG Oftersheim/Schwetzingen und des TV Brühl im Kornwestheim um den Baden-Württemberg-Pokal, doch keiner kam mit dieser Handball-Trophäe zurück.

Brühl unterlag der SF Schwaikheim etwas unglücklich mit 26:28 (13:11). Dem Spielverlauf und den gezeigten Leistungen nach hätte der Sieger eigentlich Brühl heißen müssen, aber vergebene Torchancen und fehlende Konstanz bei den Torhüterleistungen brachten den Württemberger Meister letztlich auf die Siegerstraße. So genügten den SFS einige Minuten der Unachtsamkeit zu Beginn der zweiten Hälfte, um die Partie zu drehen. Die SG Kappelwindeck/Steinbach war dann an diesem Tag kein ernsthafter Gegner. Der 32:21 (18:9) Erfolg entsprach den gezeigten Leistungen.

„Zwar haben Kornwestheim (16:22/6:13) und Köndringen/Teningen (20:29/10:14) mit den älteren Jahrgängen gespielt, allerdings waren die gezeigten Leistungen im Vergleich zum IBOT, wo wir phasenweise ja überzeugten, eher ein Rückschritt“, bilanzierte HG-Trainer Julian Zipf den Auftritt seiner Jungs. Da der BW-Pokal als Chance zum weiteren Einspielen auf die wichtige Bundesliga-Qualifikation (JBLH) gesehen wurde, war von dem älteren Jahrgang bei Oftersheim/Schwetzingen niemand am Start.

Nicht ganz so hart wollte Trainerkollege Thomas Herr mit den Jungs ins Gericht gehen: „Sie haben mit intensivem Training und dem Turnier in Biberach knallharte Wochen hinter sich, waren einfach platt.“ Am Vortag waren sie auch noch als Demonstrationsteam für Nachwuchs-Chef-Bundestrainer Jochen Beppler im Einsatz. „Unsere gezeigten Leistungen in Kornwestheim lassen uns mit gehörigem Respekt in die Spiele gegen Nußloch und Birkenau gehen. Wir werden die Gegner auf keinen Fall unterschätzen, da wir in der Badenliga-Saison Punkte gegen beide Teams haben liegen lassen (Unentschieden gegen Birkenau und Niederlage gegen Nussloch). Wir hoffen also, das wettzumachen. Wir setzen auf eine sichere Abwehr und gutes Tempospiel nach vorne“, blickt Zipf dann gleich auf die anstehende badische Vorausscheidung. Drei Teams hatten sich gemeldet, nur zwei Plätze sind frei, der Turniersieger darf dann auch die erste Hauptqualirunde ausrichten.

Kompliziertes Verfahren

Bei den Mädchen bewerben sich gleich fünf Teams um Qualifikationsplätze, darunter die HG O/S und die TSG Ketsch, weshalb ein Turnier über zwei Tage in Birkenau und Blankenloch ausgetragen wird. Dieser Wettbewerb gilt als Vorausscheidung sowohl zur Oberliga (BWOL) als auch zur JBLH. Hier winken dann zwei Tickets für die weiterführende, Landesverband übergreifende Ausscheidung Richtung Bundesliga. Für die BWOL ist ein direkter Festplatz erreichbar und es winken drei Teilnahmen an der weiterführenden Qualifikation. Für beide Spielklassen haben Ketsch, Birkenau und Saase gemeldet, Oftersheim/Schwetzingen und Stutensee/Weingarten haben nur die BWOL als Ziel. Die JSG Rot/Malsch hat nach Verletzung ihrer Torfrau kurzfristig ihre Meldung zurückgezogen. mj

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