Lokalsport

Handball-Badenliga Hockenheim beim 18:32 noch gut bedient

Nächste Klatsche für HSV

Archivartikel

Der Blick der Verantwortlichen des HSV Hockenheim auf die Badenliga-Tabelle geht nach drei aufeinander folgenden Pleiten nach unten. Bei der favorisierten SG Heidelsheim/Helmsheim gab es erneut eine deutliche 18:32 (9:16)-Schlappe. Damit setzt sich der Negativtrend der vergangenen Wochen fort.

Nur in den ersten Minuten bot der dünne HSV-Kader den noch ungeschlagenen Gastgebern etwas Paroli (6:4). Zur Mitte der ersten Halbzeit aber zog die SG davon (10:5), baute dann ihre Führung kontinuierlich aus. Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs blieb eine Aufholjagd des HSV aus, trotz Umstellung in der Deckung auf eine offensivere Variante und mit zwischenzeitlich zwei Kreisläufern im Angriff. Im Gegenteil: Die Hausherren zogen auf 25:12 (50.) davon. Erst in den letzten zehn Minuten gestaltete der HSV das bereits verlorene Spiel wieder ausgeglichen.

„Desolate Vorstellung“

Abteilungsleiter Stefan Kögel sprach anschließend von einer „ziemlich desolaten Leistung“ und bemängelte auch die Einstellung der Spieler, die bereits früh die Köpfe hängen ließen. „Mithalten konnten wir im Prinzip nur in den ersten Minuten. Dann haben wir drei Treffer durch Konter bekommen. Vorne haben wir insgesamt zu ideenlos agiert und in der Abwehr ohne den nötigen Zugriff. Wir haben es nicht geschafft, den Spielfluss der SG, die einen schnellen Handball spielt, zu unterbinden. keine Optionen mehr und entwickelten keinen Druck.“ Dem HSV bleibt obendrein erneut das Verletzungspech treu: Hockenheims bisheriger Toptorschütze Florian Rech war aufgrund einer Oberschenkelverletzung nur bedingt im ersten Durchgang einsatzfähig. Er biss ebenso auf die Zähne wie Rechtsaußen Rouven Hoffmann, der trotz Handicap im Mittelfuß mit einem Tapeverband durchspielte.

Bei Sowden bedanken

„Es hätte durchaus noch schlimmer kommen können“, meinte Stephan Kögel mit Blick auf das Ergebnis, „hier können wir uns wieder mal bei Robbie Sowden im Tor bedanken, der den einen oder anderen Ball weggenommen hat, zwei Siebenmeter parierte und bester Mann auf dem Feld war.“

HSV: Sowden; Hoffmann (4), Rech (2), Ziegler, Anschütz (3), Müller, F. Gubernatis (1), Diehm, Erles (5), Kalabic (3/3). bkl

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