Lokalsport

Handball im Kreis TSG und HG III zittern / Eppelheims Frauen top

Nervenstarker Grünholz verwandelt für „Moskitos“

In der 1. Handball-Kreisliga vergibt die TSG Eintracht Plankstadt II die Chance zum Titel (Hinspiel 23:23), verliert bei Birkenau II 20:21 hauchdünn, wäre dann Spitzenreiter und erster Meisterschaftsanwärter gewesen. Aber der Birkenauer Schlussmann Marc Scheible hatte da in den letzten beiden Plankstädter Angriffen andere Vorstellungen. Am anderen Ende des Klassements zappelt – anders kann man es wahrlich nicht ausdrücken – noch immer die TSG Ketsch.

Mit einem Remis bei der SG Mannheim (23:23) zitterte sich der Vorletzte zu seiner letzten Möglichkeit, die Klasse noch zu halten. Ein Foulsiebenmeter in den letzten Sekunden, den Mirco Grünholz nervenstark verwandelte, ermöglichte den Gleichstand. Auf die finale Gelegenheit, den Abstieg zu vermeiden, kann Trainer Martin Schnetz noch eine Weile intensiv hinarbeiten. Am Sonntag, 28. April, steigt das Ketscher Endspiel gegen den TSV Amicitia Viernheim II. Ein Unentschieden würde reichen, um die SG Heddesheim II (hat schon Rundenende) punktemäßig einzuholen und tabellentechnisch zu überholen. Denn der direkte Vergleich geht an die „Moskitos“ aus Ketsch.

Zwei Derbys als Restprogramm

Ebenfalls am Zittern ist noch die HG Oftersheim/Schwetzingen III, die derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz in der 2. Kreisliga einnimmt. Im Fernduell mit dem punktgleichen TV Hemsbach II (verlor bei Hockenheim II, spielt noch gegen Sandhofen und in Ilvesheim, beide elf Zähler) muss sie in ihren zwei Restpartien, zwei Derbys (bei St. Leon/Reilingen II und gegen Brühl II), versuchen, diesen Zustand zu konservieren oder zu verbessern. Punkten TVH und HG gerät sogar Plankstadt III (zwölf Zähler) wieder ins Visier, das nur noch gegen Brühl II spielt (Samstag, 16 Uhr).

Bei den Frauen brennt in der 1. Kreisliga immer noch das Titelrennen zwischen der HSG Lußheim und dem TV Edingen. Während die Lußheimer Spielvereinigung noch zweimal auswärts am Ball ist (bei Schriesheim II und Oftersheim/Schwetzingen II) erwarten die punktgleichen Edinger Handballerinnen erst die SG Mannheim, dann treffen sie ebenfalls auf Schriesheim.

In Heidelbergs 1. Kreisliga haben indes Eppelheims TV-Frauen die Ziellinie vorzeitig überquert. Mit einem mehr als souveränen 37:13 (14:6)-Erfolg vor voller Tribüne über die SG Walldorf II wurden Meistertitel und Landesliga-Aufstieg manifestiert. Und trotz der 37 Treffer, stand sich der TVE wegen mangelhafter Chancenverwertung vor der Pause oft selbst im Weg. Aber an der Abwehr und der Trefferausbeute der zweiten Halbzeit gab es dann absolut nichts mehr zu mäkeln. Die weiterhin punktlosen Gäste waren da in jeglicher Hinsicht überfordert.

Trainer Marc Hornung war zufrieden: „Heute haben wir uns für die ganze Arbeit des vergangenen Jahres belohnt!“ mj

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