Lokalsport

Der Gegner Trainerwechsel bei VfL Bochum zeigt Wirkung

Neuer Optimismus

Archivartikel

So ein wenig ähnelten sich die Ausgangslagen beim SV Sandhausen und beim VfL Bochum vor dem Saisonstart in der 2. Fußball-Bundesliga: Während die Schwarz-Weißen mit Fabian Schleusener und Andrew Wooten ihre beiden Topstürmer abgegeben haben, sprang beim Revier-Club Lukas Hinterseer ab – immerhin für 18 Treffer verantwortlich. Uwe Koschinat sagt: „Klar, wenn man einen außergewöhnlich treffsicheren Stürmer verliert und diesen ersetzen muss, dann fällt das einem Verein nicht leicht. Das haben wir am eigenen Leib erlebt.“

Zwar hat Bochum mit Silvére Ganvoula einen Nachfolger präsentieren können, der Tabellenvorletzte kommt aber noch nicht in Tritt. Kein Saisonsieg, nur drei Unentschieden und 14 Gegentore: Nur bei Schlusslicht Wehen Wiesbaden landete der Ball noch häufiger im eigenen Netz. Die Konsequenz: Robin Dutt musste seinen Trainerstuhl schon früh räumen.

Für ihn kam Thomas Reiss, der gleich in seinem ersten Spiel eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebte: Gegen Dresden lag Bochum zwischenzeitlich 0:2 zurück, am Ende war das 2:2-Remis dann ein Erfolg für den VfL. „Die Stimmung ist aber noch nicht so, wie man sich das vorstellt“, sagte Reiss bei der Pressekonferenz vor dem Duell beim SVS, „aber sie wird immer besser“. Ein Sieg würde natürlich einen Schub verleihen und Reiss sieht sich und seine Truppe gut vorbereitet: „Die Jungs sind heiß und wir hatten eine gute Qualität in den Einheiten. Jeder arbeitet mit, damit es schnellstmöglich in die richtige Richtung geht. Ich bin positiv gestimmt, dass wir das am Samstag schon auf dem Platz umsetzen können.“ Mit Danny Blum und Manuel Riemann sind beim VfL gleich zwei ehemalige Sandhausen-Profis im Aufgebot und die Chancen stehen gut, dass beide Spieler auch in der Startformation auflaufen könnten – im Gegensatz zu den abgewanderten Topstürmern des Vorjahres. mjw

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