Lokalsport

Sportkegeln 2. Bundesliga Frauen Zwei Punkte gegen Haßloch

Neulußheim will’s wissen

Archivartikel

Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen bei Spitzenteams möchte Zweitliga-Neuling SG DKC/RW Neulußheim sein Punktekonto ausgleichen. Am Sonntag um 15 Uhr kommt die TSG Haßloch in die Hardthalle. Neulußheim setzt auf seine Heimstärke. „Die letzten beiden Niederlagen haben gezeigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“, sagte Sportwartin Carmen Brossmann. Gleichzeitig sei der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft noch besser geworden. Man habe gewusst, dass 2:4-Punkte nach drei Spielen mit zwei Partien bei Titelkandidaten das Optimum sein würden. „Für uns heißt es jetzt, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, denn in unserer Mannschaft steckt viel Potenzial“, so Brossmann.

Nur ein Zweitligateam ist noch ohne Punkte, das ist Post SV Ludwigshafen, das morgen um 14 Uhr beim DKC 79 Altlußheim antritt (Kegelbahn am Sportplatzweg). Die Pfälzerinnen hatten vor der Saison schmerzhafte Abgänge, das wahre Leistungsvermögen der neuen Mannschaft kann noch nicht eingeschätzt werden. Für Altlußheim geht es darum, den in weiten Teilen doch sehr schwachen Auftritt in Eppelheim vergessen zu lassen. Die letzten Ergebnisse zeigen, dass die Altlußheimer Bahnen inzwischen sehr ergebnisträchtig sind. In den Vorjahren konnte der DKC zumeist gegen Ludwigshafen gewinnen.

Das möchte auch SG DKC/KSC 81 Hockenheim bei Goldene 7 Spaichingen (Sonntag, 13 Uhr). Kein Team spielt niedrigere Zahlen als die Südbadenerinnen. Die besten Erinnerungen hat Hockenheim nicht an den idyllischen Ort. Im Vorjahr gab es dort eine Niederlage. „Das soll sich nicht wiederholen, mittlerweile kennen alle die Bahnen und ihre Tücken“, meinte Birgit Kaschta. Die letzte Heimleistung der Spaichingerinnen lag bei 2587 Kegel, das ist für Hockenheim machbar.

Von Beginn an mithalten

Der DSKC Eppelheim II hat das schwere Auswärtsspiel bei Vollkugel Ettlingen vor sich (Sonntag, 13 Uhr). Es ist die Partie des Dritten gegen den Vierten, in der Ettlingen einen großen Heimvorteil genießt. „Die Bahnen dort sind fallträchtig, aber keinesfalls einfach zu spielen“, weiß Lisa Erles. Der DSKC II sollte aus den beiden Heimsiegen Selbstvertrauen schöpfen und die unglückliche Niederlage in Unterlenningen verkraftet haben. „Vergangene Saison haben wir uns sehr schwer damit getan, in Ettlingen unser Spiel aufzuziehen und unser Potenzial abzurufen“, erinnerte sich Monika Hafen. „Das wollen wir dieses Jahr natürlich besser machen und, wenn wir von Beginn an mithalten können, sind wir sicherlich in der Lage, die Punkte mit nach Hause zu nehmen.“ mra

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